21.06.2019Fördermittel für die Stadtentwicklung in Beeskow

Pressemitteilung

Bauministerin Kathrin Schneider hat heute in Beeskow Förderbescheide über mehr als eine Million Euro aus Bundes- und Landesmitteln überbracht. Damit können weitere Projekte des städtebaulichen Denkmalschutzes und Soziale-Stadt-Projekte umgesetzt werden. Seit 1991 wurden für die Stadtentwicklung und Stadterneuerung insgesamt rund 46 Millionen Euro bewilligt.

„Die Stadtentwicklung in Beeskow ist auf einem guten Weg. Mit den Städtebaufördermitteln konnten bereits viele stadtbildprägende Gebäude sowie Straßen und Plätze saniert werden. Mit der Neugestaltung und dem Nutzungskonzept für den Bahnhof und das Umfeld entsteht nun ein Treffpunkt für alle Generationen. Wir unterstützen das Vorhaben mit unserem Förderprogramm „Soziale Stadt“ und setzen das Leitbild  „Die Stadt für alle“ um, das wir in der Strategie Stadtentwicklung und Wohnen festgelegt haben. Beeskow soll ein attraktiver Wohn-, Arbeits-, und Lebensort  für alle Einkommens- und Altersgruppen werden, “ sagte Ministerin Schneider bei der Fördermittelübergabe.

Bislang wurden aus dem Bund-Länderprogramm „Soziale Stadt“ für den Beeskower Stadtteil „Luchgraben“ rund  2,2 Millionen Euro bereitgestellt. Mit dem Förderbescheid 2019 stehen weitere 850.000 Euro Bundes- und Landesmittel bereit. Mit der Bewilligung werden unter anderem die Umgestaltung der Verkehrsanlagen am Bahnhof sowie die Sanierung des ehemaligen Bahnhofsgebäudes unterstützt. Das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude wurde bereits mit Fördermitteln von der Stadt Beeskow erworben und soll nun zu einem sozialen Treff umgebaut werden. Künftig ist dort die Unterbringung verschiedener sozialer Einrichtungen und Beratungsstellen vorgesehen wie beispielsweise ein Frauenladen sowie eine Beratungsstelle für Schwangere und Familien.

Für den städtebaulichen Denkmalschutz wurden der Stadt Beeskow seit 1991 über 30 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Mit dem Förderbescheid 2019 werden weitere 300.000 Euro Bundes- und Landesmittel bewilligt. Damit sollen weitere wichtige Vorhaben vorbereitet und umgesetzt werden, beispielsweise die Sanierung der Frankfurter Straße 21, die Neugestaltung der Außenanlagen der Burg, der 5. Bauabschnitt der Stadtmauer und die Freiflächengestaltung in der Mauerstraße 55a. 

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