21.06.2019Sommerzeit - Reisezeit: Ministerin Schneider bei den Aktionstagen Rettungsgasse

Pressemitteilung

Wie in jedem Sommer klären die Schutz(B)engel der Verkehrssicherheitskampagne „Lieber sicher. Lieber leben.“ und die Polizei des Landes Brandenburg über die korrekte Bildung einer Rettungsgasse auf. Die Aktion wird von der Tank & Rast Gruppe unterstützt. Am heutigen Termin auf der Tank- und Rastanlage Fläming West nahmen Verkehrsministerin Kathrin Schneider, Polizeioberrat Jan Strotzer vom Polizeipräsidium Land Brandenburg sowie Werner-Siegwart Schippel, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes und Irina Günther, Geschäftsführerin der Landesverkehrswacht Brandenburg teil. 

Verkehrsministerin .Kathrin Schneider: „Jeder kann aktiv mithelfen, wenn es darum geht Menschenleben zu retten. Bereits bei stockendem Verkehr sollte ausreichend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug eingehalten und eine Rettungsgasse gebildet werden. Nur so können die Rettungskräfte schnell zum Einsatzort gelangen, um verunglückten Menschen zu helfen. Die Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen und schließlich profitieren auch die im Stau Stehenden davon, wenn die Unfallstelle möglichst zügig geräumt werden kann.“

Polizeioberrat Jan Strotzer, Leiter des Sachbereiches Verkehrsangelegenheiten im Behördenstab des Polizeipräsidiums Land Brandenburg: „Die Rettungsgasse ist lebenswichtig! Es sind nicht die Minuten, es sind die Sekunden, die über Leben und Tod entscheiden! Die Polizei des Landes Brandenburg unterstützt diese Verkehrssicherheits-aktion und möchte damit an die Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer appellieren: Schon bei ersten Anzeichen für einen Stau oder stockenden Verkehr ist das Fahrverhalten auf die Bildung einer Rettungsgasse anzupassen! Rettungsfahrzeuge und Polizei können sich nicht erst den Weg zur Lebensrettung ‚freiräumen‘.“

Trotz hoher Strafen kommt es in Stausituationen immer wieder zu Verstößen gegen die einfache Regel: „Linke Spur nach links – alle anderen nach rechts“. Bei ihren Einsätzen  sensibilisieren die Schutz(B)engel die Besucherinnen und Besucher von Raststätten für die lebensrettende Bedeutung der Rettungsgasse. Bereits am gestrigen Tag informierten die Akteure an der Raststätte Linumer Bruch-Nord, an der BAB 24, die Reisenden und werden morgen  in Seeberg-West, BAB 10, erwartet. (10 bis 16 Uhr). Wie eine Rettungsgasse korrekt zu bilden ist, wird auf einem Autobahnmodell mit kleinen Spielzeugautos dargestellt. Diejenigen, die drei Quizfragen zum Thema richtig beantworten, können zudem einen Tankgutschein im Wert von 100 Euro gewinnen. Zur  Erfrischung können sich die Reisenden auf dem Smoovelo, einem zum Smoothie-Mixer umgebauten Fahrrad, ihren eigenen Smoothie erradeln.

Langjähriger Kooperationspartner ist das Unternehmen Tank & Rast, das ca. 360 Tankstellen und ca. 400 Raststätten an deutschen Autobahnen betreibt und bei jährlich rund 500 Millionen Reisenden für eine entspannende, erholsame Pause und damit für eine sichere Weiterfahrt sorgt. Mit der Ausrichtung der Aktionstage setzen die Partner ihr gemeinsames Engagement für mehr Verkehrssicherheit auf Brandenburgs Straßen fort.

Die Schutz(B)engel sind seit vielen Jahren als Gesichter der Brandenburger Verkehrssicherheitskampagne „Lieber sicher. Lieber leben.“ im Einsatz. Die Kampagnenbotschafterinnen und -botschafter mit den goldenen Flügeln und blauen Caps setzen sich seit über 20 Jahren dafür ein, dass die Menschen in Brandenburg sicher und unfallfrei nach Hause kommen. Dazu kommen sie mit den Menschen im Land zu den Gefahren und Risiken im Straßenverkehr ins Gespräch, sei es auf Raststätten oder in Schulen, Einkaufszentren und Diskotheken. Die Kampagne bietet auch Möglichkeiten der aktiven Beteiligung:Während der Veranstaltungen können sich die Besucherinnen und Besucher zusammen mit den Schutz(B)engeln fotografieren lassen und ein Statement zur Verkehrssicherheit in Brandenburg abgeben.

Weitere Informationen über die Schutz(B)engel und die Kampagne gibt es auf der Website www.liebersicher.de und auf www.facebook.com/LieberSicher/

 

Auswahl

Jahr
Rubrik


Kontakt

Portraitfoto MIL-Pressesprecher Steffen StreuSteffen Streu © Steffen Streu

Referatsleiter Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Pressesprecher
Steffen Streu
E-Mail: Pressesprecher
Tel.: 0331-866 8006
Fax: 0331-866 8358


Terminvorschau

  • Terminvorschau 
    Ministerin Kathrin Schneider
    Staatssekretärin Ines Jesse