MIL unterstützt gemeindeübergreifendes Konzept für die Entwicklungsachse Ahrensfelde-Werneuchen

Richtungsweiser © MIL

Zum ersten Mal arbeiten im Rahmen eines gemeindeübergreifenden Entwicklungskonzepts zwei Gemeinden im Berliner Umland zusammen, die gemeinsam eine Siedlungsachse mit Bedeutung für künftige Wohn- und Gewerbestandorte bilden. Sie werden dabei vom MIL mit einem grundlegenden Gutachtenbaustein unterstützt.

Städte und Gemeinden im Berliner Umland brauchen eine konfliktarme und nachhaltige Entwicklung insbesondere von Wohnbaustandorten. Dazu ist eine Entwicklungsplanung nötig, idealerweise über die Gemeindegrenzen hinweg. Pilothaft wird dies in Ahrensfelde und Werneuchen erprobt, die zusammen eine der neuen Siedlungsachsen im Berliner Umland bilden.

Das gemeindeübergreifende Achsenentwicklungskonzept wird an die vorhandenen Bauleitpläne anknüpfen. Im Sinne einer bausteinhaften Finanzierung unterstützt  das MIL eine Grundlagenermittlung, eine Stärken-Schwächen-Analyse und die Erarbeitung eines Handlungsrahmens. Die Gemeinden Ahrensfelde und Werneuchen werden darauf aufbauende Leistungen, besonders die Konzepterarbeitung  mit Prioritätensetzung und Kosten- und Finanzierungsplan, finanzieren.

Die Arbeitsschritte werden so ausgestaltet, dass sie für weitere interkommunale Kooperationsvorhaben im Berliner Umland genutzt werden können. Auch gilt es, Erkenntnisse zur Bearbeitung kommunaler Zukunftsaufgaben zu gewinnen, etwa im Bereich Mobilität, Zentrenentwicklung, Baukultur, Wärmewende im Stadtquartier, Baulandmobilisierung und flächensparender Siedlungsentwicklung.

Verkehr in Ahrensfelde © MIL Die Grundlagenerarbeitung und die Entwicklung eines Handlungsrahmens für den Achsenraum haben nun begonnen. Das Entwicklungskonzept mit Prioritätensetzungen und Umsetzungsplanungen wird in 2020 vorliegen. Dieser von den Kommunen finanzierte Baustein soll für weitere Planungsschritte und kommunalpolitische Weichenstellungen (z.B. bei der Haushaltsplanung, bei der Umsetzung von Baulandstrategien, bei der Bauleitplanung) die Grundlage bilden.

Im Rahmen des begleitenden Steuerungs- und Dialogverfahren wird eine intensive Einbindung der lokalen Politik und der Bürgerinnen und Bürger vorgesehen. Im Achsenraum und über seine räumlichen Grenzen hinaus ist der Fachdialog mit Externen über eine Begleitgruppe geplant.

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