Berliner Umland

Stadtrand Teltow © MIL

Städte und Gemeinden, die Bestandteil einer der Entwicklungsachsen im Berliner Umland sind, haben die Herausforderungen einer dynamischen städtebaulichen Entwicklung zu bewältigen. Ein Grund dafür ist die gute Verkehrsanbindung, besonders durch die Schiene. Hier besteht die Chance für eine kompakte, urbane und damit nachhaltige Siedlungsstruktur mit Grün- und Freiräumen zwischen den Siedlungsbereichen.

Die hohe Nachfrage nach Wohnbau- und Gewerbeflächen führt nicht nur zu einer Belastung der Verkehrswege und der gewachsenen Siedlungsstruktur, sondern stellt auch die lokale Politik und Verwaltung vor schwierige Aufgaben und Abwägungsentscheidungen. Sie müssen die kommunale Verantwortung für die städtebauliche Entwicklung, die lokale Infrastruktur und den Schutz der Freiflächen vor einer ungeordneten Inanspruchnahme für Siedlungszwecke tragen.

Die Abteilung Stadtentwicklung und Wohnen des MIL begleitet und unterstützt die Entwicklung der Achsengemeinden und die zwischengemeindliche Zusammenarbeit. Das ist Teil der Anstrengungen der Landesregierung, im Berliner Umland zu einer forcierten, aber städtebaulich konfliktarmen und nachhaltigen Entwicklung besonders von Wohnbaustandorten zu kommen. Für eine geordnete Entwicklung ist es wichtig, dabei die Grundsätze und Ziele der Landesplanung zu beachten.

Das MIL unterstützt die Städte und Gemeinden des Berliner Umlands bei Planungsprozessen und Fragen der städtebaulichen Entwicklung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt bei der Entwicklung lokal angepasster Baulandstrategien, die den Städten und Gemeinden möglichst weitreichende Steuerungs- und Finanzierungsmöglichkeiten verschaffen.

Weiterführende Beiträge:

  • Ahrensfelde und Werneuchen starten zweite Phase der gemeinsamen Entwicklungsplanung

    B158 in Ahrensfelde © H.-J. Stricker, MIL

    Ahrensfelde und Werneuchen werden nach dem Start in 2019 auch im Jahr 2020 Vorreiter bei der gemeinsamen Entwicklungsplanung im Berliner Umland sein und vom MIL begleitet werden. Das ist mit einem breit ansetzenden Abstimmungsprozess über die Ländergrenze hinaus verbunden. Auch wird es öffentliche Veranstaltungen in beiden Kommunen geben.

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