Neubau Biotech Campus in Hennigsdorf

Siegerentwurf - Innenhof © augustinundfrankarchitekten

Der Wettbewerb wurde als nichtoffener Realisierungswettbewerb ausgelobt und für Architekten (federführend) und Planer der Technischen Ausrüstung ausgeschrieben. Die durch die LSO Life Science Oberhavel GmbH ausgeschriebenen Leistungen sollen drei Hauptgebäude mit Büros und Laboren, die an einen Trakt für gemeinschaftliche Funktionen und an ein Logistikservicezentrum angeschlossen sind, beinhalten.

Es musste ein Kompromiss gefunden werden, der einerseits Flexibilität hinsichtlich Größe und Zuschnitt der Mieteinheiten gewährleistet, aber auch andererseits eine klare Trennung ermöglicht. Die Außenraumgestaltung umfasste vor allem die bedarfsgerechte verkehrliche Erschließung und soll darüber hinaus definierte Aufenthaltsbereiche und Bezüge zur umgebenden Stadtlandschaft schaffen.

Das primäre Ziel des Wettbewerbs war die Auswahl der besten architektonischen und wirtschaftlichen Lösung (Baukosten, Lebenszykluskosten, Betriebskosten, Funktionalität und Flexibilität für die Vermietung) für die komplexen Funktionsanforderungen des BioTech Campus Hennigsdorf.

Das Preisegericht bestehend aus Marcel Adam, Simon Breth, Wilhelmina Katzschmann, Carl Schagemann, Hanns-Peter Wulf unter Vorsitz von Alfred Nieuwenhuizen verlieh folgende Preise:

1. Preis: Augustin und Frank Architekten (Berlin) mit Ingenieurgesellschaft Zimmermann mbH ( Berlin)

3. Preis: HASCHER JEHLE Architektur (Berlin) mit Planungsgruppe VA GmbH, (Hannover, Bad Vilbel, Magdeburg, Nürnberg)

3. Preis: Heide & von Beckerath Architekten mit Stiehm Ingenieurplanung (Berlin)

Das Preisgericht hat die besonderen Qualitäten des Gewinnerentwurfes hervorgehoben. Er füge sich in seiner Form und Struktur besonders in den Stadt- /Landschaftsraum ein, indem „zur Horst-Müller-Straße hin ein angemessenes außenräumliches Entrée formuliert wird, über das transparente Erdgeschoss eine Verbindung zur Oder-Havel-Wasserstraße hergestellt wird und durch geschickte Anordnung der Stellplätze der östliche Freiraum zum Wasser erhalten bleibt.“

„…Insgesamt stellt die Arbeit sowohl im Sinne der Baukultur als auch und insbesondere im Sinne der spezifischen Funktionsanforderungen einen sehr anregenden und gelungenen Beitrag zur Lösung der gestellten Wettbewerbsaufgabe dar.“

Die Betreuung des Wettbewerbs hat das Büro DOMBERT Rechtsanwälte aus Potsdam in Zusammenarbeit mit Stolzenberg Hennings, Berlin, durchgeführt.

Siegerentwurf © augustinundfrankarchitekten

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