Stadt und Umland

Wochenmarkt in Jüterbog © MIL

Benachbarte Städte und Gemeinden brauchen einander. Das gilt für die Brandenburger Kommunen im Berliner Umland und genauso für die Kernstädte und ihre Einzugsbereiche im weiteren Metropolenraum. Je nach Art und Umfang der gemeinsamen Aufgaben und Themen erfolgt die interkommunale Zusammenarbeit in rechtlich formalisierten oder in informellen Strukturen.

Die Arbeitsteilung zwischen den kommunalen Nachbarn in der Umgebung umfasst viele Themen: 

  • Wohnungsmarkt
  • Einzelhandel und Gewerbestandorte
  • Bildung, Kultur und Gesundheit
  • Freizeit und Erholung
  • Ver- und Entsorgung
  • Verkehrsinfrastruktur
  • Schutz und Verbesserung von Natur und Umwelt

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Kernstädte und Umland unterstützen sich gegenseitig und stimmen sich miteinander ab. Gleiches gilt für Nachbarstädte, die eine gewisse Aufgabenteilung vereinbart haben. Dabei helfen Weichenstellungen der Kommunen, z.B. im Rahmen Integrierter Stadtentwicklungskonzepte (INSEK) und Wohnungspolitischer Umsetzungsstrategien (WUS).

Im Rahmen der Programme der Städtebau- und Wohnraumförderung unterstützt das MIL Maßnahmen einer aufeinander abgestimmten Entwicklung von Städten und Gemeinden. Direkt auf die Stadt-Umland-Kooperationen ausgerichtet sind 

  1. die nationale Städtebauförderung im Sinne des bisher gesonderten Programms "Kleinere Städte und überörtliche Zusammenarbeit" (KLS). Förderziel ist die Unterstützung der öffentlichen, gemeindeübergreifenden Daseinsvorsorge und Infrastruktur in peripheren Teilen des Landes,
  2. die Förderung auf Grundlage des Stadt-Umland-Wettbewerbs (SUW). Hier werden gemeinsame Strategien der Kommunen umgesetzt. Drei EU-Fonds (EFRE, ELER, ESF) ermöglichen ein breites Themenspektrum.