24.05.2019Neues Polizeirevier in Wittstock eröffnet – Städtebaufördermittel unterstützen Sanierung

Pressemitteilung

Wittstock – Das Polizeirevier in Wittstock hat seit heute offiziell ein neues Zuhause. Ministerpräsident Dietmar Woidke weihte das neue Domizil im Wittstocker Denkmal „Alte Post“ gemeinsam mit Innenstaatssekretärin Katrin Lange, Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski und Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke feierlich ein. In dem sanierten Gebäude - zentral gelegen und umfassend saniert - bekommen die Bürgerinnen und Bürger nun eine Anlaufstelle in der Innenstadt. 3,7 Millionen Euro wurden investiert, davon 2,3 Millionen aus Mitteln der Städtebauförderung. Damit ist dieses Projekt auch ein Beispiel für erfolgreiche Stadtsanierung.

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Jetzt ist das Polizeirevier dort, wo es sein soll: Im Herzen der schönen Stadt Wittstock. Der Umzug in das Stadtzentrum bringt mehr Bürgernähe und stärkt das Sicherheitsgefühl der Wittstocker. Der neue Standort bietet den Polizistinnen und Polizisten beste Bedingungen, um mit Professionalität, Herz und Verstand dafür zu sorgen, dass Wittstock eine sichere Heimat ist. Mit der Sanierung der ‚Alten Post‘ ist zudem ein weiterer Mosaikstein für das Gesamtkunstwerk historische Altstadt gelungen. Das denkmalgeschützte Backsteingebäude passt jetzt wieder nahtlos in das Bild einer Stadt, die mit der Landesgartenschau regelrecht aufblüht.“Innenstaatssekretärin Katrin Lange: „Die Polizei ist jetzt wieder im Zentrum der Stadt und das ist gut für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Bei diesem Projekt gewinnen alle: Die Menschen in Wittstock, weil die Polizei in ihrer Nähe ist, die Stadt, weil ein altes Denkmal erhalten bleibt und neu genutzt wird und die Beamtinnen und Beamten, weil sie gute Arbeitsbedingungen bekommen.“

Bauministerin Kathrin Schneider: „Mit der Sanierung der ‚Alten Post‘ zeigt Wittstock ein weiteres Mal, wie historische Bausubstanz erhalten und die Innenstadt belebt werden kann. Gleichzeitig gewinnt die Stadt weiter an Attraktivität für die Bürgerinnen und Bürger und deren Gäste. Das Projekt gehört zu mehreren Vorhaben in der Dossestadt, die wir in den vergangenen Jahren unterstützt haben.“

Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski: „Das ist ein gelungenes Beispiel für eine gute Zusammenarbeit zwischen Land, Stadt und kommunalem Wohnungsunternehmen. Die Berechnungen des Brandenburgischen Landesbetriebes für Liegenschaften und Bauen zeigten, dass es nicht zuletzt durch die bereitgestellten Fördermittel wirtschaftlicher ist, das Gebäude der „Alten Post“ langfristig anzumieten als das bisherige zu sanieren. Vom Ergebnis profitieren alle: Eine sinnvolle Nutzung für ein gründerzeitliches Baudenkmal, eine bessere Erreichbarkeit und vor allem bessere Arbeitsbedingungen für die Polizistinnen und Polizisten.“

Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke: „Die Arbeitsbedingungen für die Kolleginnen und Kollegen verbessern sich mit den neuen Räumlichkeiten deutlich. Schon jetzt versehen unsere Polizisten vor Ort einen sehr wertvollen Dienst für die Sicherheit der Menschen in ihrer Region und das neue Polizeirevier wird dazu beitragen, dass das auch so bleibt.“

Das bisher genutzte Gebäude des Polizeireviers Wittstock war die ehemalige Villa Quandt in der Röbeler Straße am Rande der Stadt. Es befand sich in einem sehr schlechten Bauzustand. Um es weiter zu nutzen, hätte es aufwendig saniert werden müssen. Im Ergebnis von Gesprächen auch mit der Stadt Wittstock und einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung des Brandenburgischen Landesbetriebes für Liegenschaften und Bauen fiel die Wahl dann auf das Denkmal ‚Alte Post‘ in der Innenstadt.

Auf Grund seiner historischen Bedeutung zählt das Postgebäude aus dem Jahr 1886 zu den denkmalgeschützten Gebäuden der Stadt Wittstock. Mit der Verlagerung der Polizeidienststelle sowie durch die Nähe zum Bahnhof und zum Zentrum der Stadt ist die Polizei jetzt für alle optimal erreichbar.

Die Vorplanungen begannen im Mai 2015 durch einen Architekten der Stadt unter Berücksichtigung der Sicherheitsvorgaben für ein Polizeirevier. Für die gegenwärtig 35 Bediensteten wurde die ehemalige Post mit den Nebengebäuden umgebaut und saniert. Insgesamt ergibt sich somit eine Nettogrundfläche von rund 770 Quadratmetern. Auf dem gesicherten Innenhof ist ausreichend Platz für die Dienstfahrzeuge.

Nach dem Baubeginn im August 2017 verzögerte ein Brand im Dachgeschoss im Sommer 2018 die Arbeiten. Dennoch konnte nach 20-monatiger Bauzeit das Haus jetzt an die Nutzer übergeben werden.

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