01.04.2019Schienenverkehr in Europa voranbringen: Schneider eröffnet Veranstaltung in Brüssel

Pressemitteilung

Gut ausgebaute Verkehrsnetze sind eine wichtige Voraussetzung für mehr  grenzüberschreitende Mobilität.  Deshalb will das Land die Entwicklung leistungsfähiger Schienenverbindungen für den Personen- und Güterverkehr und den Ausbau nachhaltiger Mobilitätssysteme voranbringen, die zum Klimaschutz beitragen. Auch auf europäischer Ebene. Nach den beiden ersten Veranstaltungen zu diesen Themen, 2015 und 2017, hat Verkehrsministerin Kathrin Schneider am 01.04.2019 die dritte Fachveranstaltung „Zukunft des grenzüberschreitenden Schienenverkehrs in Europa - Das Beispiel Berlin-Angermünde-Szczecin“ eröffnet.  In der Vertretung Brandenburgs bei der EU in Brüssel nahmen Expertinnen und Experten aus mehreren Europäischen Ländern teil.

„Die Bahnstrecke Berlin-Angermünde-Stettin ist ein gutes Beispiel für die Chancen, die sich für die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg bieten. Die Uckermark als Bindeglied zwischen den beiden Metropolregionen wird von dem Ausbau der Strecke profitieren, die Pendlerinnen und Pendler genauso wie die Wirtschaft. Eingebunden in die transeuropäischen Verkehrsnetze und den deutsch-polnischen Verflechtungsraum, wollen wir die Hauptstadtregion zu einer Drehscheibe im internationalen Waren- und Personenverkehr mit nachhaltigen Mobilitätslösungen ausbauen. Dazu brauchen wir die Zusammenarbeit mit unseren Partnern in Europa“, sagte Ministerin Schneider.

Die Bahnlinie Berlin-Stettin/Szczecin ist eine wichtige Verbindung zwischen den Wirtschaftsräumen Skandinaviens und Zentral- und Westeuropas. Im vergangenen Jahr hatten die Länder Berlin und Brandenburg sowie die Deutsche Bahn den zweigleisigen Ausbau und die Elektrifizierung der Strecke vereinbart. Eingebunden wird bei den Planungen auch der Wirtschaftsraum Schwedt. Der bestehende Abzweig der Gleise für den Güterverkehr in Richtung Berlin soll um einen weiteren Abzweig in Richtung Stettin ergänzt werden. Eine hohe Bedeutung für das Land hat auch der zweigleisige Ausbau der Strecke Lübbenau-Cottbus als Bestandteil der Verbindung Berlin – Lausitz – Breslau. 2016 hatte das Land mit der Deutschen Bahn eine Planungsvereinbarung geschlossen. Derzeit laufen die letzten Planungsphasen. Mit dem Ausbau der Strecke wird der Strukturwandel in der Lausitz unterstützt.

Auch die Ostbahn Berlin- Küstrin/ Kostrzyn soll aus Sicht des Landes zu einer leistungsfähigen und modernen Strecke ausgebaut werden. Dazu sind ein zweigleisiger Ausbau und die Elektrifizierung notwendig. Die Gespräche in Brüssel sollen auch zur Beförderung dieses Projekts genutzt werden.

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