08.03.2019Jesse: Mobilitätswende auch auf dem Wasser voranbringen

Pressemitteilung

Kleine energieeffiziente Schiffe, digital gesteuert und möglicherweise autonom unterwegs, könnten zur Mobilitätswende durch Verlagerung von Güterverkehr auch auf das Wasser beitragen. Bevor entsprechende Fahrzeuge regulär eingesetzt werden können, ist noch viel Forschung und Erprobung notwendig. Auf der Spree-Oder-Wasserstraße wird das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt im Rahmen des Aktionsplans des Bundes „Digitalisierung und künstliche Intelligenz in der Mobilität“ eine Teststrecke einrichten. Die Landesregierung unterstützt dieses Vorhaben. Grundlage dafür ist die „Zukunftsstrategie Digitales Brandenburg“.

„Unser Ziel ist, den Transport von Waren und Gütern stärker von den Straßen auf Schienen und Wasserstraßen zu verlagern. Digitale Technik und neue Antriebssysteme können uns helfen, wendige und energieeffiziente Schiffe zum Einsatz zu bringen. Kleinere, intelligente und untereinander digital vernetzte Schiffe könnten die Binnenhäfen des Landes verbinden und eignen sich für einen emissionsarmen Gütertransport beispielsweise nach Berlin. So könnten Binnenwasserstraßen genutzt werden, auf denen der Einsatz der herkömmlichen, großen Schiffe nicht möglich ist. Weitere wichtige Vorhaben im Bereich Digitalisierung und Vernetzung mittels moderner Verkehrstechnologien sind das Projekt „Elbe 4.0“ und der Bahntechnologie-Campus in Wustermark, “ sagte Verkehrsstaatssekretärin Ines Jesse.

Im Juli dieses Jahres soll mit der Vorbereitung eines digitalen Testfelds für Binnenschiffe auf der Spree-Oder-Wasserstraße begonnen werden. Daran beteiligt sind das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die Alberding GmbH (Satellitengestützte Positionierung im Vermessungs-, Navigations- und Geoinformations-Bereich) LUTRA GmbH Königs-Wusterhausen und der Bundesverband Öffentliche Binnenhäfen (BÖB). Die Teststrecke liegt zwischen den Häfen Königs Wusterhausen und Eisenhüttenstadt. Der Aufbau soll ab 2020 beginnen. Weitere Einzelheiten dazu wurden heute bei einem Pressetermin des Bundesverbands Öffentlicher Binnenhäfen, des Landkreises Dahme-Spreewald, der Wirtschaftsförderung Brandenburg und der an der Einrichtung der Teststrecke beteiligten Partner erläutert.

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