16.01.2019Beguinenwiese mit EU-Fördermitteln neu gestaltet

Pressemitteilung

Bauministerin Kathrin Schneider hat heute in Perleberg die neu gestaltete Freifläche Beguinenwiese/An der Buhne eingeweiht. Das Projekt ist Teil der Stadt-Umland-Strategie „Ankommen und hier bleiben – familienfreundliche Region Westprignitz“ der Kooperationspartner Wittenberge, Perleberg sowie der umliegenden Gemeinden Karstädt und Plattenburg sowie der Ämter Bad Wilsnack/Weisen und Lenzen. Die Europäische Union hat aus dem Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) Fördermittel in Höhe von knapp 600.000 Euro bereitgestellt. 

„Wir wollen die Zusammenarbeit zwischen den Städten und Dörfern verbessern. Das ist gerade im ländlichen Raum eine Antwort auf viele Herausforderungen sowohl der demografischen wie auch der wirtschaftlichen Entwicklung. Gute Schulen, attraktive Stadtzentren und stabile Unternehmen sind wichtige Voraussetzungen um Familien in der Region zu halten. Die Kooperation in der Westprignitz ist mit der Umsetzung ihrer Strategie schon sehr weit gekommen. Davon profitieren die Bürgerinnen und Bürger in allen beteiligten Kommunen“, sagte Ministerin Kathrin Schneider bei der Einweihung. 

Fördervorhaben

An die erfolgreiche bauliche Sanierung der Perleberger Altstadt schließt sich die abschnittsweise Entwicklung eines grünen Altstadtsaums an.

Die brachgefallene Fläche an der Beguinenwiese ist das erste Teilprojekt des Vorhabens „Grüner Saum“. Gegenstand der Förderung ist die Neugestaltung der Freiflächen und Wege sowie die Errichtung neuer Spiel- und Sportflächen, mit dem Ziel die Aufenthaltsqualität für Einwohnerinnen und Einwohner, Gäste und die Kinder der anliegenden Schulen zu erhöhen.

Das Projekt kostete rund 738.000 Euro, wovon EU-Mittel in Höhe von rund 590.000 Euro bereitgestellt wurden. Aus dem Programm Städtebaulicher Denkmalschutz wurden rund 74.000 Euro bereitgestellt und die Stadt beteiligte sich mit rund 37.000 Euro. 

 

Stadt-Umland-Kooperation „Ankommen und hier bleiben -familienfreundliche Region Westprignitz“

Die Kooperation um den Lead-Partner Wittenberge wurde im Rahmen des Stadt-Umland-Wettbewerbs bereits 2015 mit der Strategie „Ankommen und hier bleiben – familienfreundliche Region Westprignitz“ ausgewählt. Ziel der Partner ist es die Westprignitz als eine der bevölkerungsärmsten und am dünnsten besiedelten Regionen Brandenburgs zwischen den Metropolen Berlin und Hamburg als attraktiven und gesunden Wohn- und Lebensstandort für junge Familien zu entwickeln. Bisher wurden bereits 21 Projekte mit rund 3,24 Millionen Euro aus den drei Europäischen Fonds (EFRE, ESF und ELER) bewilligt. Dazu gehören beispielsweise der Neubau einer Schulsportanlage für den inklusiven Bildungsstandort Jahnschule in Wittenberge, der Abriss der ehemaligen chemischen Reinigung mit anschließender Altlastensanierung und die Sanierung der Mehrzweckhalle Dallmin. Unter den geförderten Projekten sind 14 kleinere und mittlere Unternehmen.

 

Hintergrundinformation

Am Stadt-Umland-Wettbewerb haben sich Ober- oder Mittelzentren, die mit einer oder mehreren Kommunen in ihrem jeweiligen Verflechtungsbereich eine Kooperation bilden, beteiligt. Städte und die sie umgebenden Gemeinden haben Kooperationsprojekte für die Themenfelder Infrastruktur und Umwelt, Energie und Mobilität sowie Wirtschaft und Tourismus entwickelt. Insgesamt stehen für die Projekte der Kooperationen 213 Millionen Euro zur Verfügung. Die Vorhaben werden aus den drei Europäischen Fonds für regionale, soziale und ländliche Entwicklung (EFRE, ESF und ELER)  gefördert und von den Kooperationspartnern kofinanziert.

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