02.01.2019Wettstreit um die beste Lösung: Gutes Jahr für Planungswettbewerbe

Presseinformation

Im Land Brandenburg gab es im Jahr 2018 elf Planungswettbewerbe. Wettbewerbe werden für städtebauliche, architektonische, baulich-konstruktive oder künstlerische Aufgaben ausgelobt. Bei den Wettbewerben kann es um große oder kleinere Bauvorhaben von öffentlichen oder privaten Bauherren gehen.

Bauministerin Kathrin Schneider: „Das Ringen um die beste Lösung im Wettbewerb hat sich bewährt. Dabei geht es darum, ansprechende Gestaltung mit den praktischen Bedürfnissen der Menschen, die die Bauten nutzen, zu verbinden. Hinzu kommen beim Planen und Bauen technische und wirtschaftliche Erfordernisse. Planungswettbewerbe sind gut für die Bauherren, denn mit einem überschaubaren Mehraufwand erhalten sie herausragende Entwurfslösungen. Für die Kommunen sind sie wichtig, denn die besten Lösungen bereichern die Stadtentwicklung. Die Beispiele aus dem Jahr 2018 zeigen ein breites Spektrum.“

Beispiele aus dem Wettbewerbsjahr 2018:

Strausberg
Das in industrieller Bauweise errichtete Wohnquartier Heegermühle in der Stadt Strausberg wird ein neues Bürgerzentrum bekommen. Die benachbarte Grundschule wird umgebaut und soll erweitert werden. Gegenstand des Planungswettbewerbes waren eine umfassende energetische und brandschutztechnische Sanierung und Erweiterung der  Grundschule, der Neubau eines Bürgerzentrums und eine Neugestaltung der Freiflächen im Gebiet. Im Siegerentwurf wird die vorhandene Schule um einen viergeschossigen Baukörper in klarer Formensprache ergänzt. Das neue Bürgerzentrum bildet ein Gegenüber am neuen Stadtplatz. Damit erhält Heegermühle einen neu gestalteten  Mittelpunkt.

Buckow
Aufgabe des Buckower Wettbewerbes war es, den Besuchermagneten, das historische Brecht-Weigel-Atelierhaus zu entlasten. Der Gewinnerentwurf schlägt als zurückhaltende Ergänzung des bestehenden Denkmalensembles einen Neubau mit Servicebereichen, Aufenthalts-, Ausstellungs- und Veranstaltungsräumen vor. Die Funktionen im Innenraum werden mit einer in die Umgebung passenden Gestaltung von Fassade und Dach kombiniert.

Neuruppin

Im Neuruppiner Planungswettbewerb ging es darum, den pädagogischen Ansatz des „Gemeinsamen Lernens“  beim Um- und Ausbau der Wilhelm-Gentz-Grundschule zur Ganztagsschule auch baulich umzusetzen. Der Siegerentwurf präsentiert sich sowohl zum Straßenraum als auch zum Schulhof hin mit klaren Raumgrenzen, offenen Fassaden und einem zeitgemäßen Gesicht. Es entsteht ein Haupt-Eingangsbereich auf barrierefreiem Straßenniveau, der alle Schulkinder „mit offenen Armen“ empfängt.

Weitere Informationen und Bilder zu den Planungswettbewerben unter:
https://mil.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.206809.de

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