Neuruppins Wahrzeichen ist Denkmal des Monats Dezember

Fontanedenkmal in Neuruppin © Jörg-Michael Bake

Dem bedeutendsten Sohn Neuruppins wurde mit der Bronzefigur auf einem Granitsockel ein Denkmal gesetzt, das sowohl Einwohner als auch Gäste am südwestlichen Eingang zur historischen Altstadt empfängt. Es ist einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Neuruppins und ein beliebtes Fotomotiv. 

Theodor Fontane gilt als bedeutendster literarischer Vertreter des Realismus. Als Sohn hugenottisch stämmiger Eltern und als weltgewandter Autor ist er mit der europäischen Geschichte seiner Zeit untrennbar verbunden. Als Journalist, Kriegsberichterstatter oder bei privaten Auslandsaufenthalten hat er, wie kaum ein anderer seiner Zeit, die Spuren der europäischen Entwicklung u.a. in Dänemark, Frankreich, Schweiz, Italien, Großbritannien dokumentiert. Sein Aufenthalt in Schottland hat ihn für die „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ inspiriert und damit Stadt, Land und Leuten ein Denkmal gesetzt. Seit 1998 ist er auch Namensgeber seiner Stadt.

Die Sanierung des Denkmals wurde mit knapp 36 TEURO aus dem Bund-Länder-Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ unterstützt. Dabei ging es insbesondere um die Wiederherstellung der Standfestigkeit und Wettertauglichkeit.

Mit der Aktion Denkmal des Monats verschafft die Arbeitsgemeinschaft "Städte mit historischen Stadtkernen" dem architektonischen Erbe in Brandenburg mehr Aufmerksamkeit. Die AG hat seit ihrer Gründung 1992 dazu beigetragen, das Bild ihrer Mitgliedstädte positiv zu verändern und die Innenstädte neu zu beleben. Wertvolle Bausubstanz konnte so erhalten werden.