15.11.2018Lösungsvorschlag für Neubau des Bahnhofstunnels in Werder

Pressemitteilung

Im Ringen um das Projekt Bahntunnel in Werder (Havel) ist eine Lösung gefunden worden, die einen schnellen Beginn des Planfeststellungsverfahrens möglich macht. In einem Gespräch zwischen Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider und Bürgermeisterin Manuela Saß wurde vereinbart, dass statt der Deutschen Bahn AG die Stadt Werder (Havel) die Baulastträgerschaft für den neuen barrierefreien Fuß- und Radwegtunnel am Bahnhof übernehmen wird.


Das Land kann den Bau auf diese Weise mit Fördermitteln unterstützen, die Bahn wird entlastet. Gleichzeitig wird die Stadt bei den Planungen für die Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes und beim Bau eines zweiten Parkhauses vom Land unterstützt. Für den geplanten Kraftfahrzeugtunnel im Verlauf der L 90 bleibt es bei der gesetzlichen Drittelfinanzierung von Land, Bund und Bahn.

„Für die Verkehrsteilnehmenden in Werder ist das eine gute Lösung. Allen, die mit dem Rad fahren oder zu Fuß gehen, steht zukünftig der neue Tunnel unter dem Bahnhof zur Verfügung, Autos und LKW werden, wo sich heute noch die Bahnschranken befinden, durch einen zweiten Tunnel geleitet. Jetzt kommt es darauf an, die Planungen zügig zu Ende zu bringen, damit die Umsetzung Anfang der 20er Jahre starten kann“, sagte Ministerin Schneider.

„Ein Ende der langen Wartezeiten an der Bahnschranke ist das wichtigste verkehrspolitische Thema in Werder (Havel). Stadt und Land haben die Hürden, die von der DB Station & Service AG  zuletzt gesehen wurden, beseitigt, damit endlich mit dem Planfeststellungsverfahren begonnen werden kann. Das Mobilitätskonzept der Stadt kann nun weiter entwickelt werden. Die Havelauen können endlich zu einem zeitgemäß angebundenen Stadtteil von Werder werden“ sagte Bürgermeisterin Saß.

In Vorbereitung auf das Planfeststellungsverfahren hatte sich gezeigt, dass der Platz für einen neuen Tunnel am Bahnübergang nur für Kraftfahrzeuge ausreichen wird. Deshalb wird ein zweiter Tunnel unter dem Bahnhof für Fußgänger und Radfahrer gebaut, der zukünftig auch den barrierefreien Zugang zum gegenüberliegenden Bahnsteig ermöglicht. Auch bei Besucherandrang, wie z.B. beim Baumblütenfest, können die Besucherströme dann besser und sicherer geleitet werden.

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