Leitfaden zu den Gestaltungs- und Erhaltungssatzungen

Tagung in der Kirche des St. Pauliklosters in Brandenburg © Andreas Fink

In den beiden Werkstattveranstaltungen stellten Herr Prof. Dr. jur. Schmidt-Eichstaedt und Herr Prof. Dr. Ing. Weyrauch vom Büro Plan und Recht ihre im Auftrag des MIL durchgeführte Expertise zur Satzungsanwendung und den auf dieser Grundlage entwickelten Leitfaden vor. In Form von konkreten Hinweisen und Empfehlungen für die Satzungsanwendung gaben sie den verantwortlichen Verwaltungen und beratenden Institutionen in den Städten und Gemeinden ein verständliches, praxisorientiertes Arbeitsmaterial in die Hand.

Im Leitfaden werden die Erhaltungssatzung nach BauGB, die Gestaltungssatzung nach BbgBO und der Denkmalbereichssatzung nach dem BbgDSchG erläutert.  Anhand von klaren Beispielen werden die Vor- und Nachteile einer jeden Satzung, Kombinationsmöglichkeiten und Stolpersteine demonstriert.

In den anschließenden Diskussionen im Rahmen der beiden Werkstattveranstaltungen legten viele Workshop-Teilnehmende ihre Praxisbeispiele dar und stellten den Experten Fragen. So wurden die Vor- und Nachteile eines „Alles-in-einem-Bebauungsplanes“ abgewogen, Erfahrungen in Brandenburg mit Denkmalbereichssatzungen vorgestellt oder auch besondere Fallstricke bezüglich der Zitierung von Rechtsverordnungen in Satzungen erläutert.

In den Veranstaltungen konnte den Teilnehmenden eine praktische Arbeitshilfe in die Hand gegeben werden, wie mit verschiedenen Instrumenten auf die Situation in den jeweiligen Kommunen eingegangen werden kann.

Der Leitfaden steht Ihnen rechts unter „Anlagen“ zum Download zur Verfügung.