14.09.2018Neues Zuhause für SOS Kinderdorf-Familien: Schneider startet Bauvorhaben in Wittenberge

Pressemitteilung

Vier Familien bekommen in Wittenberge im SOS-Kinderdorf „Bonbonfabrik“ ein neues Zuhause. Dazu werden drei Altbauten in der Innenstadt ausgebaut, eines davon beherbergte früher eine Bonbon- und Zuckerwarenfabrik. In den denkmalgeschützten Gebäuden in der Bürgermeister-Jahnstraße/ Ecke Schillerstraße entstehen vier Wohnbereiche, Gemeinschaftsräume und Büros. Im Beisein von Infrastrukturministerin Kathrin Schneider wurde heute das Bauschild an der Außenwand eines der Gebäude befestigt und der Bau damit gestartet.

„Wittenberge kommt mit der Entwicklung der Stadt gut voran. An dem neuesten Vorhaben freut mich besonders, dass wir die Förderung denkmalgeschützter Gebäude mit der Verbesserung der sozialen Verhältnisse verbinden können. Gleichzeitig wird die Innenstadt lebendiger, wenn die Familien des SOS Kinderdorfs in die neuen Räume eingezogen sind. Mit der Unterstützung für das Projekt setzen wir die Ziele unserer Strategie Stadtentwicklung und Wohnen um“, sagte Ministerin Schneider.

Die Gesamtkosten für das Vorhaben liegen bei etwa 3,6 Millionen Euro, es wird gefördert mit 973.000 Euro Bundes- und Landesmittel aus dem Teilprogramm Stadtumbau „Sanierung-Sicherung-Erwerb“. Im Programmjahr 2017 wurden 3,5 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel für die Sanierung und Sicherung mehrerer historischer Gebäude vorrangig im Jahnschulviertel bewilligt. Darunter waren auch die Gebäude zur Ansiedlung des SOS-Kinderdorfs.

Ministerin Schneider hat während ihres Besuchs auch die Bürgermeister-Jahnstraße eingeweiht. Die Neugestaltung der kommunalen Straße wurde aus dem Bund-Länder-Programm Stadtumbau mit 460.000 Euro gefördert. Die Gesamtbaukosten lagen bei knapp 700.000 Euro. Im Zuge der Sanierung wurden unter anderem neue Bäume gepflanzt und die Straße neu gepflastert. Das Vorhaben ist im Rahmen der Kooperationsvereinbarung unterstützt worden, die das Ministerium vor drei Jahren mit der Stadt geschlossen hatte.

Ministerin Schneider überreichte zudem einen Zuwendungsbescheid über 218.000 Euro aus  dem Programm Kommunaler Straßenbau. Damit wird die Sanierung der Karl-Marx-Straße unterstützt. Die Gesamtbaukosten liegen bei 526.000 Euro. Der Ausbau der Karl-Marx-Straße in Wittenberge ist Bestandteil des Verkehrsentwicklungskonzeptes der Stadt. Im Zuge des grundhaften Ausbaus werden neben der Erneuerung des Entwässerungssystems auch die Gehwege angelegt. Der Baubeginn ist witterungsabhängig für den Februar 2019 geplant.

Hintergrund:

Wittenberge hat seit 1991 ca. 65 Millionen Euro Fördermittel aus mehreren Programmen für die Stadtentwicklung erhalten. Für die Wohnraumförderung wurden bislang rund 34 Millionen Euro bewilligt.

Bestandteil dieser Summen sind Mittel in Höhe von 13,5 Millionen Euro, die der Stadt im Rahmen der 2015 geschlossenen Kooperationsvereinbarung mit dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung zugesagt wurden. Das Geld wird für die Sanierung innerstädtischer Wohngebäude und deren Umfeld, den Rückbau nicht mehr nachgefragter leerstehender Gebäude sowie zur Sicherung von Mietpreis- und Belegungsbindungen verwendet. Im Gegenzug intensivieren die Stadt und ihre Wohnungsunternehmen die Kooperation im Stadtumbau und der Wohnraumförderung.

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