08.08.2018Mobilität im ländlichen Raum – Förderung von innovativen Konzepten

Pressemitteilung

In der Uckermark hat sich der KombiBus, der 2012 gestartet ist,  längst etabliert. Seit 2016 fördert das Infrastrukturministerium auch die Erarbeitung innovativer Konzepte dieser Art in ganz Brandenburg. Die KombiBus-Richtlinie wird nun verlängert und es steht bis Ende 2019 Geld bereit. Insgesamt stehen 300.000 Euro zur Verfügung.

Verkehrsstaatssekretärin Ines Jesse: „Der KombiBus ist eine moderne Postkutsche und befördert Menschen und Güter in einem Fahrzeug. Er ist ein Beispiel für neue Mobilitätslösungen im Sinne der Mobilitätsstrategie. Wir brauchen für dünnbesiedelte Regionen Konzepte, die die Daseinsvorsorge in den kommenden Jahren gewährleisten. Die Förderung bietet den Busunternehmen die Möglichkeit zu untersuchen, auf welchen der bestehenden Linien der Einsatz eines KombiBusses machbar ist. Der KombiBus kann dazu beitragen, den öffentlichen Personennahverkehr wirtschaftlicher zu machen. Wo zu bestimmten Zeiten nur wenige Fahrgäste im Bus sind, können dann Güter oder Briefe ‚mitfahren‘.“

Die bisherigen Erfahrungen mit dem KombiBus der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft zeigen, dass im ländlichen Raum ein Nischenbereich des Gütertransports erschlossen worden ist und seit 2015 auch die Beförderung von Briefen möglich ist. Die regelmäßige Bedienung abgelegener Ortschaften könnten andere vorhandene Transportlogistiker zwar leisten, aber Bündelung und Transport von kleinen Mengen würden zu sehr hohen Kosten führen. Mit der Integration des Gütertransportes in die Strukturen der Personenbeförderung lohnt sich der Transport für die Kundinnen und Kunden. Dies ist der wesentliche Vorteil des KombiBus-Konzepts. So steht der KombiBus nicht im Wettbewerb mit der Logistikbranche, sondern stellt eine wichtige Ergänzung und Kooperationsmöglichkeit dar.

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