02.07.2018Erste PlusBus-Linien nun auch im Spreewald

Pressemitteilung

Regionale Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald startet mit PlusBus-Konzept.

Ab 5. Juli 2018 fahren auch im Landkreis Dahme-Spreewald PlusBusse. Damit ist die Regionale Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald mbH (RVS) bereits das fünfte Verkehrsunternehmen in Brandenburg, das das PlusBus-Konzept einführt.

Insgesamt umfasst die PlusBus-Familie bereits 13 Buslinien im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg. Unter dem Namen PlusBus „Spreewald“ verkehren die Linien 472 (Luckau-Lübben) und 500 (Lübben-Burg) in Zukunft nach dem bekannten PlusBus Prinzip: Stundentakt, Anschluss zur Bahn und Wochenendangebot. Damit noch mehr Regionen von der Premiummarke für Busverkehr im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg profitieren können, plant die Landesregierung eine zusätzliche Finanzierung für PlusBusse.

Durch das neue Angebot fahren die Busse der PlusBus-Linie 500 (Lübben-Burg) an Wochentagen im festen 60 Minutentakt. Ein Anschluss von und zur Bahn besteht am Bahnhof Lübben in Richtung Berlin und Cottbus. Auch für Wochenendbesucher öffnet sich der Spreewald mit dem neuen PlusBus-Angebot. Am Samstag und Sonntag gibt es fünf Fahrten je Richtung. Damit sind auch wichtige touristische Orte in Straupitz und Burg noch besser erreichbar.

Die PlusBus-Linie 472 verbindet Luckau und Lübben im Stundentakt. In Lübben besteht ein stündlicher Anschluss zur Regionalexpresslinie RE 2 von und nach Berlin. Auch am Wochenende sind Bus und Bahn aufeinander abgestimmt.

In Lübben ergibt aus dem stündlichen Angebot der PlusBus-Linien 472 und 500 gemeinsam mit dem Stadtbusverkehr ein 20 Minutentakt – ein Angebot, das vielen Einwohnern und Gästen den Umstieg auf den Nahverkehr ermöglicht.

Der PlusBus „Spreewald“ wird an seinem neuen Außendesign auf der Straße nicht zu übersehen sein. Für nähere Informationen hat die RVS zusätzlich einen Flyer mit den neuen Fahrplänen erstellt.

Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung, Kathrin Schneider:

„Ich freue mich, dass sich immer mehr Verkehrsgesellschaften zur Einführung des PlusBus-Systems entschließen. Damit werden die Verkehrsverhältnisse im ländlichen Raum verbessert. Denn vor allem durch die guten Anschlüsse zu den Bahnen verkürzen sich die Reisezeiten für die Fahrgäste. Mit den nunmehr 13 Linien des PlusBus-Netzes in Brandenburg haben wir gute Erfahrungen gemacht. Klare Takte und regelmäßiger Wochenendverkehr erhöhen die Nutzerzahlen im öffentlichen Nahverkehr. Wir wissen, dass diesem Mehr an Angebot auch ein Mehr an Kosten gegenübersteht. Deshalb wollen wir die Verkehrsunternehmen bei der Einführung des Systems finanziell unterstützen.“

Landrat Landkreis Dahme-Spreewald, Stephan Loge:

„Wir nehmen unsere Verantwortung bereits war und unterstützen auch ohne zusätzliche Landesförderung die Umsetzung des PlusBusses „Spreewald“. Gemeinsam mit weiteren Projekten, wie einer derzeit diskutieren Gästekarte für Übernachtungsgäste im Spreewald, zeigt sich der Landkreis als modern und nachhaltig. Wir werden diesen Weg auch in Zukunft fortsetzen und den Nahverkehr stärken.“

RVS-Geschäftsführer, Siegfried Richter: „Wir wollen ein starker Dienstleister für die Menschen in der Region sein, der den Menschen ein sehr gutes Verkehrsangebot vorhält. Es würde mich persönlich sehr freuen, wenn der PlusBus Spreewald in Zukunft auch noch eine Erweiterung erfährt - gemeinsam mit unseren Partnern in der Region.“

VBB-Geschäftsführerin, Susanne Henckel: „Die PlusBus-Linien in Brandenburg kommen gut an bei den Fahrgästen. Im Schnitt stiegen die Fahrgastzahlen um stolze zehn Prozent. Und was uns besonders freut: Es nutzen immer mehr Menschen die Busse auch als Zubringer zur Bahn und steigen an den Bahnhöfen um. Das zeigt uns, dass das Qualitätskriterium ‚kurze Umsteigezeit‘ ein wesentlicher Faktor bei der Entscheidung für den Öffentlichen Nahverkehr ist. Es lohnt sich also, die PlusBus-Familie in Brandenburg weiter zu vergrößern.“

Hintergrund

Die PlusBusse fahren in Brandenburg unter dem Slogan „Ein Takt, mit dem Sie rechnen können“. Im Landkreis Potsdam-Mittelmark fahren zwischen Bad Belzig, Potsdam, Brandenburg/Havel und Treuenbrietzen bereits seit drei Jahren vier Plus-Bus-Linien unter der Marke „Hoher Fläming“. Im Landkreis Ostprignitz-Ruppin fahren zwei Linien als PlusBus „Ruppiner Seenland“. Mit dem PlusBus „Barnim“ und dem PlusBus Teltow-Fläming sind zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 drei weitere Linien hinzugekommen. Seit Januar 2018 fährt der PlusBus Beelitz-Zauche mit zwei Linien. Das Konzept des PlusBusses möchte der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg zukünftig auch in anderen Landkreisen etablieren. Dazu werden derzeit Gespräche mit mehreren Landkreisen und Verkehrsunternehmen geführt. Das Land Brandenburg plant die Einrichtung weiterer PlusBus-Linien in ganz Brandenburg finanziell zu unterstützen. Derzeit ist eine Verwaltungsvorschrift durch das Land Brandenburg in Vorbereitung. Sie soll dieses Jahr noch umgesetzt werden und den Landkreisen die nötigen finanziellen Mittel bereitstellen, die sich aus den Kosten für den Mehrverkehr ergeben.

Die Marke PlusBus steht für hohe Qualitätsstandards in Brandenburg. Als Qualitätskriterien gelten:

  • Einen regelmäßigen Taktverkehr von 6 Uhr bis nach 20 Uhr
  • Eine maximale Übergangszeit zwischen Bahn und Bus von 15 Minuten
  • Eine Wochenendbedienung

Fahrgäste erkennen das „Plus“ im Angebot bereits am Logo.

In der Region ist der PlusBus unter anderem an den Fahrzeugen und den Haltestellen durch das Produktsymbol erkennbar: ein violetter Kreis mit dem Schriftzug „Bus“, dazu ein großes Plus-Zeichen. Mit dem gemeinsamen PlusBus-Symbol, sollen sich auch Fahrgäste aus anderen Regionen leichter im Verkehrssystem zurechtfinden. Der PlusBus fährt u.a. auch erfolgreich im Mitteldeutschen Verkehrsverbund.

Weitere Informationen und Fahrpläne zum PlusBus Dahme-Spreewald finden Sie an den Haltestellen, in den Broschüren im Bus sowie unter

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