29.06.2018Jesse: Europäisches Kulturerbe ist ein Gegenwartsthema

Presseeinladung

  • Termin: Sonnabend, 30. Juni
  • Zeit: 16.00 Uhr
  • Ort: 15345 Altlandsberg, Am Strausberger Tor 1, Haus am Storchenturm

Infrastrukturstaatssekretärin Ines Jesse eröffnet morgen (Sonnabend, 30. Juni) in Altlandsberg die Ausstellung „Wiederbelebung des historischen Scheunenviertels in Altlandsberg – ein europäischer Vergleich“ im Rahmen des Kulturlandjahres 2018. „Wir erben. Europa in Brandenburg. Brandenburg in Europa“ heißt das diesjährige Motto. Das Infrastrukturministerium stellt auch 2018 wieder einen Betrag von insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung.

Ines Jesse: „Die Wiederbelebung des Scheunenviertels ist eine große Leistung der Stadt Altlandsberg, die Bund und Land im Rahmen der Städtebauförderung unterstützt haben. Die Besucherinnen und Besucher können in der Ausstellung den Fortschritt der Altlandsberger Stadtsanierung sehen. Denn in der Kleinstadt, nur wenige Kilometer östlich von Berlin, wird sichtbar, wie die alte Stadtstruktur fachkundig bewahrt und gleichzeitig als attraktiver Standort für Wohnen, Leben und Arbeiten entwickelt werden kann.“

Mehrere Mitgliedsstädte der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ haben das Thema „Europa in Stein gebrannt – Spurensuche in historischen Stadtkernen“ als Rahmen für die Teilnahme am diesjährigen Kulturlandthemenjahr gewählt.

Die Ausstellung „Wiederbelebung des historischen Scheunenviertels in Altlandsberg – ein europäischer Vergleich“ führt die Interessierten durch die Straßen und über die Plätze des alten Altlandsberg mit seiner Fachwerkarchitektur und den weitgehend erhaltenen gemauerten Befestigungsanlagen. Angeboten wird auch ein „Stadtrundgang zum Hören“: Über die App Hearonymus führen die Stichworte „Altlandsberg“ oder „Historische Stadtkerne“ zu den gewünschten Angeboten.

Das Scheunenviertel ist durch Verbannung aller Scheunen aus der Stadt nach dem Großbrand 1684 entstanden. Nach weiteren Bränden wurden die Scheunen dann im 19. Jahrhundert aus Backstein mit Ziegeldach gebaut.

Bereits seit Anfang der 1990er Jahre ist ein Großteil der privaten und öffentlichen Bausubstanz im Zuge des städtebaulichen Denkmalschutzes vor dem Verfall bewahrt und erneuert worden. Bund, Land und Stadt haben die Finanzierung aufgebracht. Insgesamt hat Altlandsberg seit 1991 knapp 34 Millionen Euro Fördermittel für Stadterneuerung/Stadtentwicklung erhalten.

In Altlandsberg kürt die Arbeitsgemeinschaft der Städte mit historischen Stadtkernen außerdem das „Denkmal des Monats“; ausgewählt wurde das „Haus am Storchenturm“ aus dem 19. Jahrhundert. Nach der Sanierung mit Städtebaufördermitteln in Höhe von rund 220.000 Euro bezog das Stadtinformationsbüro das Erdgeschoss. Im Obergeschoss wurde hier  eine ständige Ausstellung „Zeit in Stein“ etabliert.

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