Jubiläumsauszeichnung für die PWG

Wohnen an der Französischen Kirche © PWG

An der Stelle, an der einst Mitte des 18. Jahrhunderts im Stile des Holländischen Viertels erbaute Häuser standen, wagte die PWG den denkmalgerechten Wiederaufbau. Keine Eins-zu-Eins-Kopie, aber dennoch mit historischem Anklang. Zusätzlich wurden moderne Anbauten harmonisch ergänzt.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Entstanden ist ein stadtbildprägendes, modernes Gebäudeensemble in der Potsdamer Innenstadt mit dreißig zum Teil barrierefreien Wohnungen, zwei Gemeinschaftsräumen und fünf Gewerbeeinheiten, das einerseits von der Französischen Kirche und andererseits vom modernen Klinikum flankiert wird.

Die Gemeinschaftsräume werden vorwiegend von den älteren Bewohnern für Veranstaltungen genutzt. Ein Generationenverein soll dabei helfen. Dahinter steht die Wiederbelebung der genossenschaftlichen Idee „für ein selbstbestimmtes Leben bis ins Alter durch gemeinschaftliches Miteinander und gegenseitige Hilfe aus der Bewohnerschaft heraus“.

Hofansicht mit Dachterrasse © PWG Ein Highlight ist die Dachterrasse, von der man einen schönen Blick auf den gegenüberliegenden grünen Bassinplatz hat.

Die PWG hat mit ihrem Neubauprojekt nicht nur attraktiven, bedarfsgerechten Wohnraum zu moderaten Preisen geschaffen, sondern auch einen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung durch Vervollständigung des ursprünglichen Stadtbildes geschaffen.

modernes Gebäudeteil © PWG Ministerin Kathrin Schneider erläutert auch die Gründe der Auszeichnung: „Die Brandenburgischen Wohnungsunternehmen nehmen die Herausforderungen des demografischen Wandels an. Sie entwickeln ihre Wohnungsbestände weiter und passen sie an die Bedürfnisse der Menschen an. Dabei spielt vor allem auch die Barrierefreiheit eine bedeutende Rolle. Mit diesem Projekt zeigt die PWG 1956, dass sich hervorragende architektonische Qualität und zweckmäßiges Bauen nicht ausschließen. Die Genossenschaft leistet damit nicht nur einen herausragenden Beitrag zur Pflege des stadtarchitektonischen Erbes von Potsdam, sondern schafft darüber hinaus auch barrierefreien Wohnraum in zentraler Lage. Der Neubau ist ein gutes Beispiel für modernen Wohnungsbau in Brandenburg.“

Der BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. vergibt mehrmals im Jahr das Qualitätssiegel „Gewohnt gut – fit für die Zukunft“ an beispielhafte, nachahmenswerte Projekte. Schirmherrin ist Ministerin Kathrin Schneider.