20.06.2018Hej Potsdam! – Dänische Delegation trifft Ministerin Schneider zum Austausch über grüne Fernwärme

Pressemitteilung

Voneinander lernen, Beziehungen weiter ausbauen: darum ging es heute beim Besuch einer dänischen Delegation aus Vertretern der Energiebranche, des Fernwärmeverbandes und der Botschaft des Königreichs Dänemark in Potsdam.

Bauministerin Kathrin Schneider: „Dänemark ist in Europa Spitzenreiter in Sachen grüner Fernwärme. Brandenburg hat ebenfalls gute Beispiele beim energetischen Umbau im Quartier vorzuweisen, wie beispielweise in Eisenhüttenstadt und Senftenberg. Wir verstehen die Wärmewende als Aufgabe der Stadtentwicklung, denn sie kann nur als viele lokale Wärmewenden vor Ort gelingen. Der Umstieg auf Erneuerbare Energien in der Wärmeversorgung ist eine wichtige Zukunftsaufgabe. Dabei setzen wir auf eine gute Zusammenarbeit aller Akteure wie Kommunen, Wohnungsunternehmen und Energieversorger.“

Der Anteil an Fernwärme zur Versorgung der Haushalte ist hierzulande mit 29 Prozent im Vergleich zu Dänemark (63 Prozent) zwar deutlich geringer, aber Brandenburg ist ein Flächenland mit oft geringen Wärmedichten vor Ort. Daher sind Fernwärmekonzepte gerade für Städte von großer Bedeutung. In 23 Städten wurden bislang 29 energetische Quartierskonzepte erarbeitet: Die Mehrzahl beinhaltet Fern-/Nahwärmekonzepte als zentrales Element.

Der deutsch-dänische Expertenaustausch folgte einer Veranstaltung zu energieeffizienten Quartieren und Städten in der Landesvertretung Brandenburgs in Brüssel vergangenen Oktober. In Potsdam besuchten die Dänen nun unter anderem die Stadtwerke Potsdam und nahmen an Workshops zum gemeinsamen Erfahrungs- und Wissensaustausch teil.

Den Delegationsbesuch hatte das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) in enger Zusammenarbeit mit der Landesgruppe Berlin-Brandenburg des Verbands kommunaler Unternehmen e.V. (VKU) organisiert. Damit wird eine im Dezember vergangenen Jahres unterzeichnete Kooperationsvereinbarung zum Klimaschutz mit Leben erfüllt. Gemeinsames Ziel ist, die energieeffiziente Wärmeversorgung und die Senkung des CO2-Ausstoßes in den Städten des Landes voranzubringen.

 

 

 

 

 

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