12.06.2018Mehr mietpreisgebundene Wohnungen in Neuruppin

Pressemitteilung

In Neuruppin wurde heute eine Neuvereinbarung von Mietpreis- und Belegungsbindungen für Wohnungen abgeschlossen. Damit stehen neben den derzeit vorhandenen 393 mietpreisgebundenen Wohnungen weitere 100  Wohnungen bis 2022 für Menschen mit geringem Einkommen zur Verfügung.

Bauministerin Kathrin Schneider sagte anlässlich des Abschlusses der Vereinbarung: „Haushalten mit geringem und mittlerem Einkommen fällt es zu­nehmend schwerer, auf dem Neuruppiner Wohnungsmarkt eine zum Haushaltsbudget passende Wohnung zu finden. Ich freue mich, dass wir für Neuruppin diese Lösung gefunden haben. So können wir das Angebot an bezahlbarem Wohnraum erhalten. Für uns ist es ein wichtiges Ziel, dass die Menschen im gesamten Land in bezahlbaren Wohnungen gut leben können.“ 

Mit dem sogenannten „Potsdamer Modell“ hat das Land erstmals im Jahr 2012 mit der Pro Potsdam eine Vereinbarung geschlossen, in der gegen eine Zinsabsenkung für bestehende Förderdarlehen Miet- und Belegungsbindungen für geförderte Wohnungen verlängern wurden. Ziel des Infrastrukturministeriums ist die Übertragung auf andere Vorhaben, wie bereits auf Hennigsdorf und Wustermark. Die Schaffung und Erhaltung von Miet- und Belegungsbindungen gehört mit zu den wichtigsten wohnungspolitischen Zielen des Landes.

Am Standort Neuruppin ist es nunmehr gelungen mit der Neuruppiner Wohnungsbaugesellschaft mbH (NGW), ein Modell analog des „Potsdamer Modells“ zu entwickeln.

Die NGW hat sich freiwillig verpflichtet, bereits ausgelaufene Mietpreis- und Belegungsbindungen für 100 Wohnungen aus dem mit öffentlichen Mittel gefördertem Bestand für weitere fünf Jahre bereitzustellen. Im Gegenzug hat das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung einer Absenkung der Zinssätze der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) für laufende Darlehens – und Förderverträge der NGW zugestimmt. Für die realisierbaren Mieteinnahmen der dann preisgebundenen Wohnungen wurde eine Einstandsmiete von 4,90 Euro/m² Wohnfläche ohne Mietsteigerungen angesetzt.

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