25.05.2018Starke Städte im ländlichen Raum - Regionaldialog des MIL

Pressemitteilung

Wie kann das Umland der Städte besser in die regionale Entwicklung einbezogen werden? Welche Entwicklungsimpulse setzt das Land? Und welchen Beitrag müssen Landkreise und Städte leisten, um die Entwicklung der ländlichen Regionen voranzubringen? Das sind einige der wichtigsten Fragen, die bei den Regionaldialogen des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung in diesem Jahr auf der Tagesordnung stehen.

„Es ist gut, immer mal die Perspektive zu wechseln. Wir dürfen nicht nur auf den Wachstumsmotor Berlin schauen. Mit den Regionaldialogen 2018 thematisieren wir deshalb die interkommunale Kooperation im ländlichen Raum.  Was können wir in den Regionen tun,  um die Entwicklung untereinander voranzubringen?  Es geht um Ideen, die die Städte und ihre Partner dafür haben. Die Region um Eberswalde und die Kleeblattregion um Kyritz haben bereits gute Zukunftskonzepte entwickelt“, sagte Infrastrukturministerin Kathrin Schneider.

Zum ersten Regionaldialog des Ministeriums in diesem Jahr sind etwa 60 Vertreterinnen und Vertreter von Städten, Kommunen und Verbänden nach Kyritz gekommen. Die Bürgermeisterin Nora Görke und Eberswaldes Bürgermeister Friedhelm Boginski haben die Strategien vorgestellt, mit denen sich beide Städte gemeinsam mit ihrem Umland entwickeln wollen.

Kyritz hatte sich 2007 mit den Gemeinden Wusterhausen/Dosse und dem Amt Neustadt / Dosse zur sogenannten Kleeblattregion zusammengeschlossen. Seit 2010 ist auch die Gemeinde Gumtow dabei. Gemeinsam entwickeln die Kommunen Angebote, beispielsweise in der Verwaltungsarbeit und im kulturellen Bereich. Verwaltungsentscheidungen werden eng miteinander abgestimmt. Basis für die Zusammenarbeit ist ein Kooperationsvertrag und ein Integriertes Mittel-bereichsentwicklungskonzept.

„Grün-Clever-Gemeinsam“ ist das Motto der Stadt-Umland-Kooperation der Stadt Eberswalde mit den Ämtern Biesenthal-Barnim, Britz-Chorin-Oderberg, Joachimsthal (Schorfheide) und der Gemeinde Schorfheide. Für die Umsetzung von gemeinsamen Projekten stehen bis zu 20 Millionen Euro zur Verfügung. Bislang wurden mehr als 2,5 Millionen Euro unter anderem für die Sanierung von Gebäuden, für soziale Einrichtungen und die Sanierung einer innerstädtischen Konversionsfläche bereitgestellt. Von diesen Projekten profitieren alle Bürgerinnen und Bürgern der in der Kooperation zusammengeschlossenen Kommunen.

Eberswalde und Kyritz haben darüber hinaus jeweils ein integriertes Stadtentwicklungskonzept beschlossen. Darin sind Leitbilder, Strategien und Schlüsselmaßnahmen für unterschiedliche Themenfelder wie beispielsweise Wohnen, Arbeiten, Soziale Infrastruktur, Verkehr und Wirtschaftsentwicklung enthalten.

Mehr Informationen unter:

http://www.kleeblattregion.de/seite/10144/%C3%BCber-das-kleeblatt.html

https://www.eberswalde.de/Was-macht-die-S.2481.0.html

 

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