24.05.2018Jesse: Mehr Güter auf dem Wasser transportieren und Digitalisierung vorantreiben

Pressemitteilung

Verkehrsstaatssekretärin Ines Jesse  hat auf dem Elbeschifffahrtstag 2018  in Wittenberge die Bedeutung der Binnenschifffahrt für die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Landes  und die Verbesserung der Umweltbilanz des Güterverkehrs hervorgehoben.

„Für uns ist es wichtig, den Anteil des Gütertransports auf der Elbe deutlich zu erhöhen. Transporte auf dem Wasser sind umweltfreundlich, sicher und kostengünstig.  Durch die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg verlaufen drei der europäischen Verkehrskorridore. Das eröffnet uns die Chance, mehr als bisher vom Seehafenhinterlandverkehr zu profitieren. Dafür muss auch die Schiffbarkeit der Elbe verbessert werden. Im Juni 2017 hat der Deutsche Bundestag das Gesamtkonzept Elbe bestätigt und im Koalitionsvertrag ein Förderprogramm „Nachhaltige Modernisierung von Binnenschiffen“ und einen „Masterplan Binnenschifffahrt“ vereinbart“,  sagte Verkehrsstaatssekretärin Jesse.

Im vergangenen Jahr hatten der Bund und die Länder, durch die die Elbe verläuft,  das Gesamtkonzept zur Nutzung und Entwicklung der Elbe (GKE) beschlossen. Das GKE gibt der Elbe eine langfristige Entwicklungsperspektive und ist ein Handlungsrahmen für die nächsten Jahre.

Ines Jesse: „Wir erwarten in diesem Zusammenhang eine klare verlässliche Perspektive von der Bundesregierung für die Sanierung der Reststrecke zwischen Dömnitz und Hitzacker als Voraussetzung für die Steigerung des Güterumschlags im Hafen Wittenberge.“

Die Bundesregierung beabsichtigt auch die Digitalisierung der Binnenschifffahrt umfassend zu fördern. Hier will das Land Brandenburg auch Vorreiter sein. Mit der Einrichtung eines digitalen Testfeldes entlang des Flusses ließen sich neue Systeme zur besseren Steuerung der Verkehrsabläufe oder Frachten und Transportbörsen erproben, die nach erfolgreichem Probelauf auch auf anderen Wasserstraßen zum Einsatz kommen könnten. Dies sind schmale Schubverbände, die teilweise digital gesteuert auch auf kleineren Wasserstraßen zum Einsatz kommen könnten. In diesem Jahr hat die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung an der Elbe mit der Einrichtung der Infrastruktur für das „River Information System – Corridor Management Execution (RIS COMEX)“ begonnen hat.

 

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