Wettbewerb zum Hafenquartier am Cottbuser Ostsee entschieden

Sieger des Wettbewerbs Cottbuser Ostsee 2018 © fehlig & moshfeghi architekten

In wenigen Jahren wird Cottbus am größten See Brandenburgs, dem Cottbuser Ostsee liegen. Für die Gestaltung des stadtnahen Hafenquartiers als urbaner Ort mit Freizeit-, Sport- und Gesundheitseinrichtungen, Hotel, Einzelhandel und Wohnen hat die Stadt einen städtebaulich-landschaftsplanerischen Ideenwettbewerb durchgeführt. Im Ergebnis eines vorgeschalteten Bewerbungsverfahrens waren insgesamt 15 Teilnehmergemeinschaften zur Mitwirkung an diesem Planungswettbewerb aufgefordert worden.

Stadtverordnete und Vertreter der Nachbargemeinden konnten sich am Vortag der Jurysitzung zu den 11 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen informieren. Dieses vorgeschaltete Kolloquium – bisher einmalig im Land Brandenburg – diente der Erprobung neuer Beteiligungsverfahren in Planungswettbewerben, ein Anspruch, der sich aus der Förderung des Wettbewerbs im Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ ergibt.  

Die Jury unter Vorsitz von Prof. Heinz Nagler (BTU-Cottbus-Senftenberg) vergab den ersten Preis an die Hamburger Büros fehlig & moshfeghi architekten mit Gartenlabor Landschaftsarchitektur Bruns. Dieser Beitrag ermöglicht eine schrittweise Entwicklung des Hafenquartiers entlang einer breiten Uferpromenade, an der sich die Bebauung aufreiht. Landschaft und Baustrukturen durchdringen sich. Aussichtsturm, Hotel und ein öffentlich nutzbares Zukunftsfenster sind auffällige Landmarken. Die weiteren Preise gingen an die Büros ISSSresearch&architecture gemeinsam mit Studio RW Landschaftsarchitekt (Berlin) und QuerfeldEins (Dresden). Die Stadt Cottbus will den Siegerentwurf zur Grundlage für die nun anstehende Bebauungsplanung machen. Die eingereichten Arbeiten werden im Cottbuser Rathaus, Neumarkt 5 ausgestellt.

Kontakte

Referat 22: Bautechnik, Energie, Bau- und Stadtkultur
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Leonie Eilers
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