10.12.2015Baustart für Bahnhofsumbau in Cottbus

6,6 Millionen Euro für die weitere Stadtentwicklung

Verkehrsministerin Kathrin Schneider hat gemeinsam mit Vertretern der Deutschen Bahn AG und der Stadt Cottbus das Bauschild für den Umbau des Bahnhofes Cottbus enthüllt und damit den Startschuss geben. Das Land fördert das Vorhaben mit rund 13,4 Millionen Euro aus verschiedenen Fördertöpfen. Im Gepäck hat die Ministerin auch Förderbescheide für Stadtumbau und Soziale-Stadt-Projekte.

Kathrin Schneider: „Die Modernisierung des Bahnhofs Cottbus gehört zu den großen Infrastrukturvorhaben im Land Brandenburg. Mit fast 12.000 Fahrgästen weist der Bahnhof nach Potsdam die zweithöchsten Fahrgastzahlen auf. Als wichtiger Umsteigeknotenpunkt soll der Bahnhof attraktiv für alle Fahrgäste werden und den Umstieg von Auto, Bus oder Straßenbahn in die Züge erleichtern Wir haben lange darauf hin gearbeitet und ich bin sehr froh, dass der Bau jetzt endlich beginnen kann. Wir haben verschiedene Fördertöpfe gebündelt, um Synergien für die Umsetzung des Gesamtprojektes zu heben. Der Bahnhof wird wieder eine überzeugende Visitenkarte der Stadt Cottbus werden.“

Fördervorhaben im Einzelnen:

  • Bahnhof: Gesamtkosten 30 Millionen Euro, davon 6,5 Millionen Euro Landesmittel (ÖPNV Förderung)
  • Tunnel: 3,2 Millionen Euro von Bund und Land aus Stadtumbau-Ost
  • Eingang Nord: 1,3 Millionen Euro von Bund und Land aus Stadtumbau-Ost
  • P&R West:  0,6 Millionen Euro von Bund und Land aus Stadtumbau-Ost für den Abriss des ehemaligen Postverteilzentrums und eine Million Euro von EU und Land aus Nachhaltige Stadtentwicklung
  • Anpassung Straßen: (Bahnhofstraße/Vetschauer Straße) 800.000 Euro Landesmittel

Das Gesamtvorhaben beinhaltet u. a. die Modernisierung und barrierefreie Herstellung der Verkehrsanlagen des Bahnhofes, die Verlängerung des Haupttunnels vom Empfangsgebäude bis zum Bahnsteig 9/10 und zur Wilhelm-Külz-Straße, die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes mit zentralem Busbahnhof und Straßenbahnanbindung sowie Parkflächen für Autos und Fahrräder. Die Bahnsteige erhalten Witterungsschutzdächer, es wird moderne Wegeleit-, Blindenleit-, Beleuchtungs- und Kommunikationstechnik geben.

Förderbescheide für die Stadtentwicklung

Kathrin Schneider: „Wir wollen die Stadt Cottbus weiterhin dabei unterstützen, ein gutes soziales Klima für alle Menschen in der Stadt zu schaffen. Die Fördermittel sind für kleinere soziale Projekte, die Sanierung einer Schule und vor allem auch für das Herrichten von Flüchtlingswohnungen gedacht.“

38.000 Euro aus dem Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ sollen in Neu Schmellwitz u. a. für die Fortsetzung des Stadtteilmanagements und Projekte zur Verbesserung des sozialen Zusammenhalts verwendet werden.

2,9 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ sollen in Sandow für die Innensanierung der Theodor-Fontane-Gesamtschule einschließlich eines Anbaus an die Aula und die Gestaltung des Pausenhofes verwendet werden.

Aus dem Bund-Länder-Programm "Stadtumbau Ost - Teilprogramm zur Herrichtung von Wohnraum zur Unterbringung von Flüchtlingen" fließen mehr als 655.000 Euro in die Stadt Cottbus. Das Geld soll für die Herrichtung von rund 160 Wohnungen verwendet werden. Hierzu ist kein Eigenanteil der Stadt erforderlich.

Aus dem Bund-Länder-Programm "Stadtumbau Ost - Teilprogramm „Aufwertung“ erhält die Stadt 2,4 Millionen Euro für die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes auf der Nordseite „Entree NORD“ sowie für die Sanierung des Hauses A des Ludwig-Leichhardt–Gymnasiums.

Aus dem Bund-Länder-Programm "Stadtumbau Ost - Teilprogramm - Sanierung, Sicherung, Erwerb“ erhält die Stadt 550.000 Euro für die Fortführung der Sanierung im Denkmalbereich „Westliche Stadterweiterung“ u. a. für die Erneuerung der Gebäude August- Bebelstraße 11 und die Schwanstraße 11.

Aus dem Bund-Länder-Programm "Stadtumbau Ost - Teilprogramm Rückführung technische Infrastruktur“ erhält Cottbus 32.000 Euro für den Rückbau von Versorgungs- und Entsorgungsleitungen zur Vorbereitung von Wohnungsabrissen in Neu-Schmellwitz.

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