04.04.2014Kein Ende in Sicht: Güterverkehrszentren im Speckgürtel wachsen immer weiter

Presseeinladung

 

Termin:   Mittwoch, 9. April 2014
Zeit: 14 Uhr
Ort:  GVZ Großbeeren, Märkische Allee 57, Eingang zum KV-Terminal

Die Güterverkehrszentren im Berliner Umland wachsen weiter. Die Vermarktung der Erweiterungsfläche im GVZ Großbeeren „Am Lilograben" ist in vollem Gange. Am kommenden Mittwoch weiht Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger die Straßenanbindung der zweiten Erweiterungsfläche mit 40 Hektar Ansiedlungsfläche westlich der Anhalter Bahn ein.

Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: „Unsere Güterverkehrszentren sind eine Erfolgsgeschichte und besonders in Großbeeren brummt es richtig. Das Konzept der Landesregierung mit mehreren GVZ im Berliner Speckgürtel ist voll aufgegangen. Wir haben hier insgesamt inzwischen über 10.000 Arbeitsplätze.“

An den drei GVZ Standorten Wustermark, Großbeeren und Freienbrink gibt es bereits rund 10.100 Arbeitsplätze bei 124 Investoren. Von rund 400 Hektar derzeit erschlossener und damit vermarktbarer Netto-Ansiedlungsfläche sind bereits 75 Prozent verkauft (300 Hektar). 270 Millionen Euro wurden insgesamt in die Standorte investiert. Voraussichtlich wird das Investitionsvolumen am Ende bei rund 1 Milliarde Euro liegen.

Im GVZ Großbeeren arbeiten derzeit 6200 Menschen. Mit der Erweiterungsfläche „Am Lilograben“ hat das GVZ jetzt einen Auslastungsgrad von 84 Prozent. Die Nachfrage nach Bauplätzen hält weiter an.

Als Eingangstor zu den neuen Ansiedlungsflächen wurde in den vergangenen 14 Monaten eine Brücke über die Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin-München geschlagen, an die auch das KV-Terminal angebunden ist. Deshalb ist die Erweiterungsfläche vor allem für den Gütertransport mit dem umweltfreundlichen Verkehrsträger Schiene attraktiv. Für die Brücke, die Zufahrten, einen Kreisverkehr und eine Lkw-Vorstaufläche wurden über 4,25 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für die regionale Entwicklung (EFRE) bereitgestellt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 5,8 Millionen Euro.

Im Rahmen des Aufbaus des Transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-V) kommt den GVZ als Logistikplattformen und Güterterminals entscheidende Bedeutung zu. Die Region Brandenburg-Berlin ist ein Knotenpunkt von 3 Kernnetzkorridoren des TEN-V. Auch deshalb ist mit einem weiteren deutlichen Wachstum in den GVZ zu rechnen.

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