03.05.2013A 14 darf gebaut werden Vogelsänger: „Guter Tag für Prignitz und Brandenburg“

Pressemitteilung

Das Bundesverwaltungsgericht hat heute entschieden, dass die A 14 in Brandenburg gebaut werden darf. Die vorbereitenden Arbeiten werden jetzt zügig fortgesetzt.

Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: „Das ist ein Erfolg für die Prignitz und für Brandenburg. Das Gericht hat uns bescheinigt, korrekt abgewogen und entschieden zu haben. Jetzt wollen wir zügig bauen. Die Finanzierung des Brandenburger Abschnitts ist gesichert und wir können es schaffen, bis 2015 fertig zu sein.“

Das rund 155 km lange Gesamtvorhaben soll eine Lücke im Autobahnnetz zwischen der A 2 beim Autobahnkreuz Magdeburg und der A 24 bei Schwerin schließen und führt durch die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Der jetzt genehmigte Abschnitt verläuft von Karstädt über Groß-Warnow bis zur Landesgrenze nach Mecklenburg-Vorpommern und ist 12,6 Kilometer lang. Die voraussichtlichen Kosten betragen rund 125 Millionen Euro. Für den Schutz der Anwohner vor Lärm sind für die Ortslagen Garlin, Neu Pinnow und Groß Warnow drei Lärmschutzwälle mit bis zu vier Metern Höhe und insgesamt rund zwei Kilometer Länge vorgesehen. Zwei Brücken queren die Löcknitzniederung, um die Natur zu schonen. Südlich von Groß-Warnow entsteht eine 50 Meter breite Grünbrücke für Wildtiere. Das erhöht die Verkehrssicherheit auf der Autobahn. Für die beiden anderen Brandenburger Abschnitte laufen die Genehmigungsverfahren noch.

Zur vom Gericht aufgehobenen Entscheidung über die Abstufung der B 5 zur Kreisstraße sagte Vogelsänger: „Wir müssen jetzt die schriftliche Urteilsbegründung abwarten. Dann können wir genau nachlesen, welche Hausaufgabe uns das Gericht hier mitgegeben hat. Aus der mündlichen Verhandlung konnte der Eindruck entstehen, dass das Gericht die Straße nicht einmal mehr als Kreisstraße, sondern nur noch als Gemeindestraße ansieht, weil ihr keine überörtliche Verkehrsbedeutung mehr zukommt.“

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