05.02.2013Vogelsänger: „Nur wenig Interesse an Altkennzeichen"

Pressemitteilung

Das Interesse der Brandenburger Kommunen, ehemalige Autokennzeichen wieder zu vergeben, ist gering. Nur 12 von ehemals 43 Altkennzeichen aus 5 von 14 Landkreisen wurden von den Kreisverwaltungen benannt. Diese 12 leitete das Infrastrukturministerium an den Bund weiter.

Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: „Das Interesse bei den Landkreisen ist gering. Nachdem uns der Landkreistag Anfang Januar mitgeteilt hat, dass es keine einheitliche Linie bei den Landkreisen gibt, haben wir die an uns gemeldeten Kennzeichen an den Bund weitergeleitet."

Sobald der Bund nun mitteilt, welche dieser Kennzeichen wieder vergeben werden können, leitet das Ministerium das sofort an die betreffenden Landkreise weiter. Danach können in den Zulassungsstellen diese Buchstabenkombinationen wieder vergeben werden.

Keine Meldungen für die Wiedereinführung von Altkennzeichen kamen aus folgenden Landkreisen: Dahme-Spreewald, Teltow-Fläming, Oberhavel, Oder-Spree, Potsdam-Mittelmark, Prignitz, Barnim, Uckermark und Havelland.

Aus folgenden fünf Landkreisen sollen 12 Kennzeichen wieder vergeben werden:

Elbe-Elster: FI (Finsterwalde)

Märkisch-Oderland: SRB, SEE, FRW (Strausberg, Seelow und Bad Freienwalde)

Oberspreewald-Lausitz: SFB, CA (Senftenberg, Calau)

Ostprignitz-Ruppin NP, WK, KY (Neuruppin,Wittstock, Kyritz)

Spree-Neiße GUB, FOR, SPB (Guben, Forst, Spremberg)

Ob zum Beispiel das Kennzeichen FI nur Bewohnern von Finsterwalde zugeteilt wird oder allen, die im Landkreis Elbe-Elster wohnen, entscheiden die unteren Verkehrsbehörden bei den Landkreisen. Das Land sieht hier keinen Regelungsbedarf.

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