29.10.2012Rund laufen in Altlandsberg: Vogelsänger eröffnet erneuerten Sportplatz – Zukünftig gut behütet im Hortneubau

Presseeinladung

Termin: Mittwoch, 31. Oktober
Zeit: 11.00 bis 13.00 Uhr
Ort: 15345 Altlandsberg, Sportplatz Bollensdorfer Weg

Brandenburgs Infrastruktur- und Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger kommt zu Bürgermeister Arno Jaeschke am Mittwoch (31. Oktober) zur Eröffnung der erneuerten Sportanlage am Bollensdorfer Weg nach Altlandsberg. Im kommenden Jahr wird es hier wieder einen Grund zum Feiern geben, wenn auch das neue Vereinshaus übergeben werden kann. Mit im Gepäck hat der Minister auch den Zuwendungsbescheid für einen Altlandsberger Hortneubau. In allen drei Fällen stellt das Ministerium eine Unterstützung aus dem Programm Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) und LEADER bereit, das vor allem aus den für Brandenburg zur Verfügung stehenden Mitteln des

Agrarfonds ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes) gespeist wird. Für den Hort kommen weiterhin Mittel aus der Städtebauförderung zum Einsatz. Im Rahmen des Programms Städtebaulicher Denkmalschutz überreicht Vogelsänger in Altlandsberg einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 650.000 Euro für den Hortneubau und für die Schlosskirche.

Vogelsänger: „Kleine Städte im ländlichen Raum wie Altlandsberg, früher oft als Ackerbürgerstädtchen bezeichnet, prägen die Siedlungsstruktur in unserem Land. Sie bieten die Versorgung im Nahbereich und sichern mit Infrastruktur-, Kultur- und Freizeitangeboten die Lebensqualität außerhalb der großen Zentren."

Sportplatz Bollensdorfer Weg

Mit einer Gesamtinvestition in Höhe von 376.253 Euro, davon 282.176 Euro Fördermittel, hat die Stadt Altlandsberg seit Mai dieses Jahres am Bollensdorfer Weg bauen können. Die im Jahr 1926 errichtete Sportanlage befand sich in einem sehr schlechten Zustand und entsprach nicht mehr den heutigen Ansprüchen an den Schul- und Vereinssport. Mit der Erneuerung der Sportanlage sollen sich nun die Bedingungen für den Schulsport, für den Trainingsbetrieb der Sportvereine und der freiwilligen Feuerwehr verbessern. Mit Fördermitteln der ländlichen Entwicklung wurde eine 400 Meter-Laufbahn um den Naturrasenplatz errichtet, ein Segment mit einem Kleinspielfeld ausgebaut und damit die Anlage zu einer Kampfbahn (Rundlaufbahn und Sprintlaufbahn) gestaltet. Auf dem Kleinspielfeld mit Allwetterbelag wurden Möglichkeiten für Volleyball, Basketball, Kleinfeldhandball, Kleinfeldfußball und weitere Ballspielarten geschaffen. Erneuert wurde auch die Weitsprung- und die Kugelstoßanlage. Die bis dahin vorhandenen Unfallgefahren sind beseitigt.

Neubau eines eingeschossigen Multifunktionsgebäudes

Im Auftrag der Stadt entsteht auf der Sportanlage gegenwärtig – ebenfalls aus Mitteln der ländlichen Entwicklung - ein neues Funktionsgebäude mit Umkleideräumen, Sanitäreinrichtungen und Vereinsraum. Zu den förderfähigen Gesamtkosten in Höhe von 480.694 Euro steuert das Ministerium 360.521 Euro bei. Die Fertigstellung ist bis September 2013 geplant.

Hortneubau mit Freianlagen

2.952.567 Euro soll der neue Altlandsberger Hort kosten, der bis Oktober 2014 fertig wird. Das Ministerium stellt hierfür 2.214.425 Euro aus Agrarmitteln zur Verfügung. Zusätzlich nutzt die Stadt einen Teil aus der Zuwendung aus dem Programm Städtebaulicher Denkmalschutz, die Vogelsänger am Mittwoch übergibt. Mit dem Förderbescheid in Höhe von 650.000 Euro werden auch Maßnahmen zur Entwicklung der Schlosskirche unterstützt.

Altlandsberg wächst seit 1990. Hortplätze sind knapp, so knapp, dass nun investiert werden muss. Derzeit erfolgt die Hortbetreuung noch an drei Standorten, in der Stadtschule, im Hortgebäude Karl-Liebknecht-Straße und im Gutshaus. Der neue Hort wird bis zu 263 Kindern Platz für Betreuung und Versorgung bieten und den Bedarf für die Folgejahre abdecken. Durch die Konzentration der Hortbetreuung auf eine Einrichtung werden Räumlichkeiten in der Stadtschule und in der Karl-Liebknecht-Straße frei, die dann zur Deckung des wachsenden Bedarfs an Unterrichtsräumen und Kita-Plätzen zur Verfügung stehen. Der Neubau erfolgt an einem zentralen Standort in der Klosterstraße. Das Grundstück wurde 2011 von der Stadt erworben. Mit Fördermitteln werden neun Gebäude, alle zweietagig, mit insgesamt 13 Gruppenräumen, einer Bibliothek, Empfang, Verwaltung und Mensa entstehen. Errichtet werden zudem ein Schulgarten und Parkplätze. Jede Gruppe wird über einen Haupt- und einen Nebenraum verfügen. Für die Schülerspeisung wird ein Mehrzeckraum entstehen, der für Hort und Schule als ein kultureller, sozialer und sportlicher Veranstaltungsbereich entwickelt wird.

Altlandsberg wird seit 1993 aus dem Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz unterstützt. Typische Ackerbürgergehöfte, ein respektables Rathaus, die trutzige Stadtkirche, die restaurierte Stadtmauer mit Tortürmen, das rekonstruierte Gutshaus, der Marktplatz mit historiegetreuem Pflaster, sanierte Straßen – all das steht nicht nur für die Annalen des 780 Jahre alten märkischen Fleckens, sondern auch für das jüngste Kapitel der Stadtgeschichte.

Insgesamt konnten 25,7 Millionen Euro aus Städtebaumitteln für die Oberbarnimer Stadt im Landkreis Märkisch-Oderland bereit gestellt werden.

Vogelsänger: „Erst nach der Wende öffneten sich den rund 8.800 Einwohnern umfassende Möglichkeiten und Fördermittel, besonders ihre von ehernen Feldsteinmauern umschlossene marode Altstadt vor dem drohenden totalen Verfall zu bewahren. Mit der Schlosskirche und dem Hortneubau werden auch die letzten beiden Einzeldenkmäler angepackt, wobei der Hortneubau ein gutes Beispiel für eine gelungene Kombination von Förderprogrammen des Infrastruktur- und Landwirtschaftsministerium ist."

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