10.08.2010Zügig und sicher von Potsdam zum BBI: Verkehrsminister Vogelsänger gibt vierstreifiges L76-Teilstück bei Teltow frei

Presse-Einladung

Der 2,8 Kilometer lange Abschnitt zwischen Mahlow und Teltow wurde in den vergangenen fast zwei Jahren auf vier Fahrstreifen erweitert. Kostenpunkt: 8,2 Millionen Euro.   

Die Anbindung des BBI hat Priorität in der märkischen Infrastrukturpolitik – daran lässt der zuständige Minister Jörg Vogelsänger keinen Zweifel: „Das gilt für die Schiene genauso wie für das Straßennetz. Der hier fertig gestellte Bauabschnitt ist ein Meilenstein hin zu unserem Ziel, eine leistungsfähige, überregionale Verbindung von Potsdam nach Schönefeld zu schaffen, die neben der B96 auch die Landesstraßen 76 und 40 umfasst. Hier wird es künftig dank der Vierstreifigkeit nicht nur schneller, sondern auch deutlich sicherer voran gehen.“  Zu drei Vierteln sei das Projekt aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert worden. Das Land ist mit rund zwei Millionen Euro beteiligt.   

Der Ausbau der fast drei Kilometer langen Trasse zwischen dem L76-Knotenpunkt mit der B101 bei Teltow und dem Abzweig in Richtung Diedersdorf/Birkholz verlangte Planern und bauausführenden Betrieben auch abseits der beiden 9,5 Meter breiten Asphaltbänder (3,5 Meter je Richtung, zwei Meter Stand- und 50 Zentimeter Randstreifen) einiges ab. Drei Brücken wurden in der Vorbereitung errichtet – ein Wilddurchlass, eine Brücke über eine Bewässerungsüberleiter und die Überfahrung eines Wirtschaftsweges. Die Gemeindestraße aus Richtung Kleinbeeren kommend wurde verlegt und auf 1300 Metern Teil neu errichtet, Radfahrer freuen sich auf eine neue und sichere Verbindung (740 Meter) von Klein- nach Großbeeren. Für die Land- und Forstwirte im Landschaftsschutzgebiet „Diedersdorfer Heide und Großbeerener Graben“ entstanden zwei Kilometer Wirtschaftswege.

Im Rahmen der landschaftspflegerischen Ausgleichsmaßnahmen werden etwa 17 Hektar Laubmischwald aufgeforstet, 400 Laub- und Obstbäume an Straßen und Wegen gepflanzt sowie Mittelstreifen und Böschungen mit Sträuchern bepflanzt. Wildschutzzäune entlang der gesamten Trasse sowie ein Wild- und ein Amphibiendurchlass schützen die Tiere der Diedersdorfer Heide vor den Gefahren der bedeutenden Ost-West-Verbindung.

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