(Bau-) Kulturland Brandenburg

KLB-Wortmarke © KLB

Das Land Brandenburg hat eine kleinteilige, über Jahrhunderte gewachsene Städte- und Siedlungslandschaft und dementsprechend eine große baukulturelle Vielfalt. Ihre Geschichte und Gegenwart prägt die Menschen im Land. Es gibt zahlreiche Städte und Dörfer mit historischen Kernen, aber auch durch das Industriezeitalter geprägte Städte, Neugründungen nach dem zweiten Weltkrieg und Städte, deren Baustruktur vom Wiederaufbau der 1950er bis 1960er Jahre oder vom schnellen Wachstum in der Zeit der DDR- Planwirtschaft bestimmt wird. Zwei Jahrzehnte Aufbau und Erneuerung im neu geschaffenen Land Brandenburg haben die Städte ebenfalls verändert, vieles Alte bewahrt und Neues hinzugefügt.

Unverwechselbare Städte und Dörfer sind auch für die Zukunft wichtig als „Heimat“. Baustrukturen und Ortsbilder entwickeln sich weiter; dabei muss das „neue Bauen“ hohen Qualitätsstandards genügen. In diesem Sinne unterstützt das MIL die Auseinandersetzung mit vorhandenen und neu entstehenden Bauten:

  • Im Rahmen der jährlichen Themenschwerpunkte von „Kulturland Brandenburg“ (unter der Schirmherrschaft des MIL) werden Projekte privater und öffentlicher Träger gefördert, die sich mit Themen der Bau- und Stadtkultur befassen.
  • Das MIL unterstützt die Architekten- und die Ingenieurkammer bei der Verleihung des Brandenburgischen Baukulturpreises in einem zweijährigen Turnus ab 2009.
  • Das MIL führt Fachveranstaltungen zu Kernthemen der Bau- und Stadtgeschichte des Landes durch und trägt so dazu bei, dass Bauwesen, Siedlungs- und Raumentwicklung als Themen von der Öffentlichkeit verstärkt wahrgenommen und auch in ihren kulturellen Dimensionen erfahren werden können.

Brandenburgs Städte und Gemeinden haben ein interessantes baukulturelles Erbe mit vielen gut bekannten und auch weniger bekannten Facetten. Dies wird auch in den jährlichen Themenjahren von Kulturland Brandenburg deutlich, einer landesweiten Dachmarke für viele Veranstaltungen, die einen Beitrag zur Brandenburger Baukultur leisten.

Das MIL unterstützt Ausstellungen und weitere Aktivitäten, die sich mit dem baukulturellen Erbe und seinen Perspektiven auseinandersetzen.

Weiterführende Beiträge:

  • Auch das ist Europäisches Kulturerbe: Brandenburgs Militärgeschichte

    Ausstellungsstücke © Frank Gaudlitz

    Vom 30. Juni bis 30. September 2018 zeigt ein deutsch-französisches Ausstellungsprojekt im Museum Kummersdorf in der Gemeinde Am Mellensee (Konsumstraße 5) die Militärgeschichte im weiten Brandenburger Süden. Die Ausstellung ist in das diesjährige Kulturlandmotto eingebettet.

  • Die Stadt Brandenburg an der Havel blickt auf ihre Bautradition

    Gotthardtkirche in Brandenburg an der Havel © Andreas Fink

    Ab dem 22. Juni 2018 wird im Brandenburger Stadtraum die Ausstellung „Europäische Horizonte – Bautraditionen Europas in der Stadt Brandenburg an der Havel“ gezeigt.

  • Oderschifffahrt als Ausstellungsthema in Kulturland Brandenburg

    Ausstellungsraum im Museum Oderberg © Binnenschifffahrts-Museum Oderberg

    Eine Ausstellung im Binnenschifffahrts-Museum in der ostbrandenburgischen Kleinstadt Oderberg zeigt ab September 2018 die Ergebnisse einer Reise auf den Lastkähnen und Frachtschiffen der Wasserstraße, die Deutschland und Polen sowohl trennt als auch verbindet.

  • Historisches Scheunenviertel in Altlandsberg wird wiederbelebt

    Scheunenviertel vor der Sanierung © Hans-Joachim Stricker

    Mit einer Ausstellung zum historischen Scheunenviertel beteiligt sich die einstige Ackerbürgerstadt Altlandsberg am Europäischen Kulturerbejahr. Die Eröffnung findet am 30. Juni 2018 um 16 Uhr in Altlandsberg am Storchenturm statt.

  • Die Spurensuche des Kulturerbejahres führt nach Luckau

    Logo zum Kulturerbejahr in Luckau © AG Städte mit historischen Stadtkernen

    Die historische Altstadt Luckau beteiligt sich am Europäischen Kulturerbejahr mit einer Ausstellung zur Backsteinarchitektur. Die Eröffnung findet am Freitag, den 8. Juni 2018 um 11:00 Uhr in Luckau Am Markt statt. Die Ausstellung können die Besucherinnen und Besucher zum Anlass nehmen, den Fortschritt der Stadtsanierung in der Niederlausitzer Kleinstadt zu bestaunen.

  • Kulturland 2018: Freie Bahn für Projektideen!

    Stadtspaziergang in Guben © MIL

    Vor wenigen Tagen hat die Europäische Union die Durchführung und Unterstützung eines Europäischen Kulturerbejahres 2018 beschlossen. Deshalb wird im kommenden Jahr dies auch im Mittelpunkt von Kulturland Brandenburg stehen. Vereine, Verbände, Initiativen und Kommunen sind zur Beteiligung aufgefordert.