Dialog Stadtumbau - bisherige Veranstaltungen

MIL-Initiative "Dialog Stadtumbau"

Zeiger einer Uhr Strategien entwickeln © MIR

Im Jahr 2009 hat das MIL zur Vorbereitung der zweiten Programmphase des Bund-Länder-Programms Stadtumbau Ost ab 2010 einen Dialog mit den Stadtumbau-Akteuren im Land Brandenburg initiiert. Ziel war es, ausgehend von den bisherigen Erfahrungen und Leistungen im Stadtumbau über die Perspektiven und neue Herausforderungen für die künftige Förderperiode zu diskutieren. Zudem wurden Kommunen, die perspektivisch neu in das Programm aufgenommen werden könnten, in die Diskussion einbezogen und an den Stadtumbau herangeführt.

Das Land Brandenburg hat damit einen Weg eingeschlagen, der auf ein kooperatives Miteinander der unterschiedlichen Stadtumbau-Akteure sowie auf einen fachöffentlichen Diskurs über die künftigen Aufgaben und Leitbilder des Stadtumbaus gerichtet ist.

Mit dem „Dialog Stadtumbau 2010-2016“ wurden 2009 ein breiter Erfahrungs- und Wissenstransfer sowie ein intensiver Austausch zwischen den Kommunen und weiteren am Stadtumbau beteiligten Akteuren angestoßen. Er war für die Kommunen eine wichtige Hilfestellung bei der Erarbeitung ihrer Stadtumbaustrategien für den Zeitraum ab 2010. Im selben Jahr wurden drei Workshops in Vorbereitung des Förderprogramms Stadtumbau Ost II veranstaltet sowie eine Broschüre veröffentlicht. Zum Förderprogrammstart Stadtumbau Ost II initiierte das MIL 2010 eine Veranstaltung mit allen 22 Stadtumbaustädten des Landes sowie themenspezifische Arbeitsgruppen. 

2011 und 2012 hat sich der Dialog Stadtumbau im Rahmen von Fachveranstaltungen dem Thema "Freiräume im Stadtumbau" gewidmet. Mit zwei Werkstattgesprächen zum Thema "Förderung und Umsetzung der Sanierung innerstädtischer Wohngebiete (Altbau- und Nachkriegsquartiere) im Rahmen des Stadtumbaus" wurde der Dialog 2013 fortgesetzt.

Stadtumbau wird schwieriger

Eingerüsteter Altbau zur SanierungPrivates Eigentum in der Innenstadt © MIRIm Stadtumbau erleben wir aufgrund der Erfolge des Stadtumbaus, einer Verringerung des Wohnungsleerstandes und der Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine Rückbaupause. Aber durch das „demografische Echo“ (fehlende Kinder erzeugen keine neuen Kinder) wird es zu erneutem Anstieg der Wohnungsleerstände kommen. Diesmal stärker differenziert nach Region, Stadt, Quartier und Gebäude. Damit wird der Stadtumbau komplizierter.

Das MIL hatte deshalb 2013 mit zwei Werkstattgesprächen und einem Gutachten zum Thema "Förderung und Umsetzung der Sanierung innerstädtische Wohngebiete (Altbau- und Nachkriegsquartiere)“ eine Zwischenbilanz gezogen und die Stadtumbaustrategie weiterentwickelt.

Zusammenlegung der zwei Sadtumbauprogramme

Die Zusammenlegung der Stadtumbauprogramme Ost und West sowie geänderte Rahmenbedingungen zum Anlass nehmend, fand im Juli 2017 eine weitere Dialog-Veranstaltung im MIL statt. Bei dieser wurde auf Basis eines Gutachtens die neue Stadtumbaustrategie des Landes Brandenburg zum Start von STUB lll vorgestellt.

Wohngebiete im Wandel

Die demografische  Entwicklung der letzten Jahre und die aktuellen Prognosen für viele innerstädtische Wohnkomplexe in den Stadtumbaustädten hat die Notwendigkeit der Anpassung dieser Wohngebiete der Nachkriegszeit gezeigt. Die Überalterung der Bevölkerung und das „Demografische Echo“ wird in den Stadtumbaustädten selbst in vielen innerstädtischen – und damit lagegünstigen -Wohngebieten zu einer verminderten und vor allem veränderten Wohnungsnachfrage von Senioren aber auch Kleinfamilien führen.

Das vorhandene Wohnungsangebot der Nachkriegszeit wird den berechtigten Ansprüchen der „Generationengerechtigkeit“ (v.a. Barrierefreiheit), adäquaten Wohnungsgrößen und -grundrissen und Energieeinsparung nicht mehr gerecht. In diesen Wohnungsmärkten muss nicht nur das Preis-/Leistungsverhältnis der Wohnungsangebote stimmen, sondern auch wohnungspolitisch die Versorgung mit preisgünstigem Wohnraum für benachteiligte Bevölkerungsgruppen gewährleistet sein.

Dafür müssen die Stadt und die Wohnungsunternehmen die demografische Entwicklung in den Wohngebieten beobachten, die Defizite der Angebote erkennen und bauliche  Maßnahmen rechtzeitig ergreifen. Das MIL unterstützt die Städte und Wohnungsunternehmen dabei im Rahmen der Wohnraum- und Städtebauförderung.

Veranstaltungen

STUB lll - Konferenz am 06.07.2017 in Potsdam

Werkstattgespräch „Wohngebiete im Wandel" am 29. Mai 2013 in Potsdam

Vorträge:

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Werkstattgespräch „Innerstädtische Altbauquartiere“ am 26. April 2013 in Potsdam

Vorträge:

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Startkonferenz Stadtumbau Ost II am 16. Juni 2010 in Potsdam

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Auftakt am 30. März 2009 in Potsdam

1. Workshop am 6. Mai 2009 in Brandenburg a.d.H.

THEMA: „Stadtumbaustädte am Scheideweg -Szenarien und Prognosen, Strategien und Konzepte im Stadtumbau"


2. Workshop am 1. Juli 2009 in Spremberg

THEMA: „Stadterweiterungen der Gründerzeit -Herausforderungen und Chancen im Stadtumbau"


3. Workshop am 9. September 2009 in Wittstock

THEMA: "Strategien für Wohngebiete im Wandel"