19.08.2005Ab Dezember ohne Umsteigen von Schwedt nach Berlin

Pressemitteilung 152/2005

Bahnstrecke Angermünde – Schwedt wird elektrifiziert

Zwischen Angermünde und Schwedt haben die Arbeiten zur Elektrifizierung der Regionalverkehrsstrecke begonnen. Rund 7,4 Millionen Euro investiert das Land Brandenburg. Ab dem Fahrplanwechsel der Bahn am 11. Dezember 2005 gibt es mit Abschluss der Elektrifizierung umsteigefreie Verbindungen zwischen Schwedt und Berlin.

Infrastrukturminister Frank Szymanski: "Das ist ein weiterer Baustein für eine schnelle Anbindung der Uckermark an Berlin. Ein attraktives Angebot durch öffentliche Verkehrsmittel ist wichtig, um auch Berlin ferne Regionen Brandenburgs gut anzubinden."

Bisher müssen Reisende wegen fehlender Elektrifizierung im Abschnitt Angermünde - Schwedt im Bahnhof Angermünde umsteigen. Bis Anfang September werden zunächst an den Standtorten der Oberleitungsmaste entlang der 23 Kilometer langen Strecke Suchschachtungen zur Erkundung der teilweise komplizierten Baugrundverhältnisse durchgeführt.

Nach Wiederinbetriebnahme der Strecke zwischen Angermünde und Schwedt am 14. November 2005 wird zunächst noch - wie bisher - mit Diesel-Loks gefahren. Ab dem 11. Dezember kann dann der durchgehende elektrische Zugbetrieb aufgenommen werden.

Mit der Inbetriebnahme des Nord-Süd-Tunnels der Bahn durch Berlin ab 28. Mai 2006 gibt es Direktverbindungen von Schwedt in das Zentrum der Hauptstadt bis zum Potsdamer Platz und weiter nach Süden. Damit verkürzen sich ab dem Fahrplanjahr 2006 die Reisezeiten in die Metropole um bis zu einer halben Stunde.

Die Bahnstrecke zwischen Angermünde und Schwedt wurde bereits bis 2001 umfassend modernisiert. Das Gleis wurde für Geschwindigkeiten von 80 Kilometer pro Stunde ausgebaut, Bahnübergänge und Bahnsteige wurden erneuert.

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