01.09.2008Dellmann in Oranienburg: „Die neue Schlossbrücke ist ein wichtiger Mosaikstein bei der LAGA-Vorbereitung.“

Pressemitteilung 178/2008

Infrastrukturminister Reinhold Dellmann gab heute die neue Schlossbrücke in Oranienburg für den Verkehr frei. Der Neubau der Brücke kostete rund 3,2 Millionen Euro, wovon der Bund 2,3 Millionen Euro bereitstellte.

Infrastrukturminister Reinhold Dellmann sagte bei der Verkehrsfreigabe, dass der Neubau  der Schlossbrücke eine wichtige Voraussetzung für die Neugestaltung des Schlossplatzes und damit für die Landesgartenschau 2009 sei. „Oranienburg ist es bei der Vorbereitung der LAGA gelungen, durch die Bündelung von Fördermitteln die Aufwertung der Innenstadt und die Entwicklung des Schlossareals voranzutreiben. Durch die Verlegung der Brücke an den südlichen Rand des Schlossplatzes wird der barocke Charakter des Schlossensembles hervorgehoben und der Verkehr entflechtet.", betonte Minister Dellmann.

Mit dem Neubau der Schlossbrücke bei gleichzeitiger Verlagerung der B 273 wir der Schlossplatz entscheidend aufgewertet und kann sich zu einem touristischen Anziehungspunkt in der Stadt Oranienburg entwickeln. Der Brückenneubau ist das Kernstück des Gestaltungskonzeptes für die Innenstadt.

Die neue Brücke trägt zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bei und führt zur Verbesserung der Straßenverbindung durch Entflechtung des Verkehrs. Sie überspannt etwa 40 m südlich der vorhandenen Brücke die Havel und ist 34,5 Meter lang. Die Fahrbahnbreite beträgt 14,7 Meter.

Der Neubau der Brücke, die Herstellung des Straßenanschlusses und der Abbruch des alten Bauwerkes haben rund 3,2 Millionen Euro gekostet, davon wurde 2,3 Millionen Euro aus Bundesmitteln finanziert. Die Stadt hat rund 920.000 Euro beigesteuert.

1991 wurde das Sanierungsgebiet „Oranienburg Innenstadt" in die Bund-Land-Förderung „Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen" aufgenommen. Mit der Entscheidung der Landesregierung, die LAGA 2009 nach Oranienburg zu vergeben, hat die Stadtentwicklung/Stadterneuerung in Oranienburg einen deutlichen und nachhaltigen Schub erfahren. Bisher wurden hierfür rund 26 Millionen Euro von EU, Bund und Land zur Verfügung gestellt. Weitere 1,7 Millionen Euro sind bis 2011 bewilligt.

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