Förderung

Neue Aufgaben und Herausforderungen der Städtebauförderung

Zwei ältere und eine jüngere Person in einer Fußgängerzone Zunahme älterer Menschen © MIR

Das MIL unterstützt die Kommunen bei der Bewältigung der Aufgaben und Herausforderungen an die Stadtentwicklung in Zeiten des demografischen, wirtschaftsstrukturellen und ökologischen Wandels. Die umfassendere Verknüpfung von Städtebau- und Wohnraumförderung stärkt den integrativen Ansatz zur besseren Problembewältigung und Nutzung der Chancen.

Konzentration der Förderung

Ziel ist die räumliche Konzentration der Stadtentwicklungs- und Wohnungsbaumittel auf Innenstädte und Ortszentren sowie ausgewählte Handlungsfelder. Das MIL orientiert sich dabei an den übergeordneten Leitlinien des Landes im Sinne der Leitlinie "Stärken stärken". Wichtig ist die Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen.  

Steuerungsinstrument INSEK

Als Steuerungsinstrument für die örtlichen Stadtentwicklungsstrategien haben sich die Integrierten Stadtentwicklungskonzepte (INSEK) mit höherer Eigenverantwortung für die Kommunen bewährt.

Lohnende Investitionen © MIR

Bedeutung und Programmbereiche der Städtebauförderung

Der Bund, die Länder und die Kommunen messen der Städtebauförderung eine große städtebauliche, wirtschaftliche, soziale, kulturelle und ökologische Bedeutung zu. Die einzelnen Förderprogramme und Richtlinien sind auf den Internetseiten der Antrags- bzw. Bewilligungsbehörden einsehbar.

 

Bund-Länder-Programme

Vorwiegend für die bereits in den 90er Jahren festgelegten Gebietskulissen der Stadterneuerung, überwiegend in den historischen Stadtkernen und sonstigen Innenstädten:

Für die Stadtquartiere mit besonderen städtebaulichen und sozialen Problemen, überwiegend in industriell errichteten Wohngebieten:

Für Maßnahmen des Stadtumbaus in jeweils verschieden strukturierten Gebietskulissen für Rückbau-, Anpassungs- und Aufwertungsmaßnahmen:

Für Städte im ländlichen Raum, um dort insbesondere die überörtliche Zusammenarbeit sowie Netzwerke zur Sicherung und Stärkung der öffentlichen Daseinsvorsorge zu fördern:

Für Städte und Gemeinden, um städtebauliche Gesamtmaßnahmen zur Verbesserung städtischen Grüns umzusetzen:

Weiterführende Beiträge:

  • Internationale Konferenz zur EU-Förderung

    Logo © MIL

    Unter dem Titel „Gemeinsame Entwicklung von Städten und ihren Umlandgemeinden in Brandenburg und Europa" lud das MIL am 3. und 4. Mai 2018 zu einer internationalen Fachkonferenz nach Potsdam. Mehr als 170 Gäste aus dem In- und Ausland sind dieser Einladung gefolgt.

  • INSEK-Arbeitshilfe 2012

    Ausschnitt vom Titel der Arbeitshilfe zur Erstellung und Fortschreibung von Integrierten Stadtentwicklungskonzepten (INSEK) © MIL

    Die Arbeitshilfe zur Erstellung und Fortschreibung von Integrierten Stadtentwicklungskonzepten (INSEK) von November 2012 soll sowohl die Kommunen, die dieses Planungsinstrument ohne direkten Förderbezug nutzen wollen, als auch die Kommunen, die aus Fördersicht zur Vorlage eines aktuellen INSEK aufgefordert sind, bei der künftigen Erarbeitung bzw. Überarbeitung von INSEK unterstützen.

  • Antrags- und Bewilligungsbehörden

    Wenn Sie eine Förderung beantragen möchten...

    Hände mit Antragsunterlagen Förderung Prüfung eingereichter Antragsunterlagen © MIR

    Das Landesamt Für Bauen und Verkehr (LBV) sowie die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) sind Ihre kompetenten Partner im Antrags- und Bewilligungsverfahren der Städtebauförderung.

  • Neue Städtebauförderungs- Richtlinie(n)

    Modern und flexibel

    Logo Städtebauförderung © MIL

    Seit 2. Dezember 2015 gilt die neue Städtebauförderrichtlinie.