Stadtentwicklung im Überblick

Attraktivität der Städte erhalten und fördern

Blick in die belebte Fußgängerzone von Cottbus Fußgängerzone in Cottbus © Mathias Marx

Brandenburgs Städte sind die Zentren und Kristallisationspunkte für die Entwicklung des Landes. Hier leben rund zwei Drittel der Bevölkerung.

Die durch großes privates und öffentliches Engagement in den Städten erreichte Aufbauleistung der vergangenen Jahrzehnte ist bemerkenswert. Die Städte werden auch zukünftig die Schwerpunkte von Wohnen und Arbeiten, Wertschöpfung, Kultur, Forschung und Bildung sowie von Infrastruktur und Daseinsvorsorge sein. Sie stehen für Vielfalt und Urbanität: als Standorte für Gewerbe, Handel und Dienstleistungen, aber auch als Identitätsorte für die Bürgerinnen und Bürger und als Anziehungspunkte für den Tourismus.

Die brandenburgischen Städte unterscheiden sich in ihrer wirtschaftlichen und demographischen Entwicklungsdynamik, vor allem aufgrund ihrer Lage und Verkehrsanbindung. Zentraler Ansatz, um die Städte des Landes für kommende Generationen zukunftsfähig zu gestalten, war und ist eine integrierte Stadtentwicklungspolitik. Rund 60 Städte in Brandenburg verfügen inzwischen über ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (INSEK).

Die Landesregierung hat im Jahr 2017 eine „Strategie Stadtentwicklung und Wohnen“ beschlossen, die die Eigenverantwortung der Städte achtet und die Landesunterstützung bestmöglich auf die unterschiedlichen Aufgaben und Herausforderungen der verschiedenen Stadttypen ausrichtet.

Weiterführende Beiträge:

  • MIL-Internetauftritt jetzt mit Bürgerbeteiligung

    Cottbus, Lichtermarkt Cottbus, Lichtermarkt © DSK

    Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung hat sein Internetangebot um die Bausteine zum Thema Bürgerbeteiligung erweitert. Damit können Bürgerinnen und Bürger, Initiativen sowie Interessengruppen auf Informationen und Hilfestellungen sowie Beispiele aus der Praxis zurückgreifen. Diese können auch für lokale Akteure aus Politik und Verwaltung hilfreich sein.

  • Rechtsquellen Stadtentwicklung

    Büste des Reformators Philipp Melanchton Büste eines Reformators © MIR

    Das öffentliche Baurecht gliedert sich in zwei grundsätzliche Bereiche: Das Bauplanungsrecht / Städtebaurecht und das Bauordnungsrecht. Für die am Bau Beteiligten gilt das Bauberufsrecht. Das aktuell im Land Brandenburg geltende Baurecht wird hier abgebildet.

  • Ausgewählte Projekte der Stadtentwicklung

    Lebenswerte und attraktive Städte

    Blick über die Cottbusser Straße in der Innenstadt von Forst Innenstadt in Forst © MIL

    Stadtentwicklung ist für Einwohner, Investoren und Besucher am ehesten über konkrete Projekte erfahrbar. Der sanierte und belebte Marktplatz, das aufgewertete Stadtquartier, das liebevoll restaurierte Einzeldenkmal oder das Stadtteilbüro als Anlaufstelle für die Bürger sowie lokale Initiativen sind Beispiele für solche Projekte. In ihrer Gesamtheit tragen diese Projekte mit dazu bei, dass eine Stadt lebenswert und attraktiv ist.

  • Förderung

    Neue Aufgaben und Herausforderungen der Städtebauförderung

    Zwei ältere und eine jüngere Person in einer Fußgängerzone Zunahme älterer Menschen © MIR

    Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) unterstützt die Kommunen bei der Bewältigung der wachsenden Aufgaben und Herausforderungen an die Planung der Stadtentwicklung in Zeiten des demografischen, wirtschaftsstrukturellen und ökologischen Wandels. Die umfassendere Verknüpfung von Städtebau- und Wohnraumförderung stärkt den integrativen Ansatz zur besseren Problembewältigung und Nutzung der Chancen.